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Keine Angst, ich werde keine Konzertkritiken schreiben. Aber meine Gefühle müssen irgendwo hin. Mein Wissen über Musik beschränkt sich auf subjektive Wahrnehmung wie gefallen und nicht gefallen und ich kann ein Tasteninstrument von einem Streichinstrument unterscheiden. Damit bin ich das perfekte Zielobjekt. Würde ich mir doch nie Gedanken darüber machen, ob man genau an dieser Stelle ein Instrument einsetzt oder nicht und wenn ja welches.
Gestern war es soweit. LORD OF THE LOST Acoustic – A night to remember in Leipzig. Ihr Auftritt beim Gothic meets Klassik am 26. Oktober 2013 in Leipzig mit dem Zielona Gòra Symphonieorchester hat die Hamburger Band emotional so umgehauen, das sie in Erinnerung an diese Nacht ein Album aufnehmen und eine Konzerttour planen wollten. Akustik. Seriös, posteten Mitglieder der Band auf Facebook. Nur ca. eineinhalb Jahre später ist es soweit. Swan Songs heißt das Album.
Als Vorband spielte Florian Grey mit 2 neuen Kollegen.
Gegen 21.00 Uhr ging es endlich richtig los. Ich glaube, alle Anwesenden haben den Atem angehalten. Die Streicher eröffneten und nacheinander betraten weitere Mitglieder des Ensembles die Bühne und setzten mit ihren Instrumenten ein. Chris Harms erschien auf der Bühne, Jubel brach aus.
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Trotzdem es ein Konzert mit Bestuhlung und für die Band schwer war, anhand von Körpersprache oder Verhalten der Gäste auszumachen, ob das was sie tun ankommt, war der Saal geladen mit Emotionen. Sie schwebten durch den Raum. Es war ihnen nicht zu entkommen. Nach jedem Song wurde applaudiert und gejubelt, an manchen Stellen geweint und geschluchzt. Während ich bei den ersten Titeln noch vieles optisch in mich aufsaugte, schweifte ich irgendwann ab und habe mich von der Musik fangen lassen. An nichts denken, nur dem Text lauschen, den Geschichten darin folgen.
Und dann – dann kam der Song, mit dem ich vor einigen Jahren auf Lord of the lost aufmerksam wurde. See you soon. Ich wusste, dieser Titel würde mich berühren. Nicht nur mich. Die ganze Zeit habe ich gedacht, mehr Liebe, Trauer, Kummer und Sehnsucht können die Zuschauer nicht ertragen. Doch! Es ging mehr! Viele Augen wurden feucht. Einige weinten laut schluchzend, andere still und leise vor sich hin. Auch wenn es sich liest, als wären alle Besucher vor Traurigkeit zerflossen, so war es nicht. Ich kann schwer in Worte fassen, was genau ich gefühlt habe. Die Musik, die Stimme von Chris Harms, die ganze Atomsphäre im Theatersaal. All das zusammengenommen haben mich den Alltag vergessen lassen, die Seele liebkost und Raum für Gefühle geschaffen, für die sonst einfach weder Raum noch Zeit ist.
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Nach einer Pause von 20 Minuten ging es weiter. Schnell hatte die Band ihre Zuhörer wieder „eingefangen“. Gegen 23.00 Uhr bedankte sich Chris Harms und alle Musiker verließen die Bühne. Nix da. Das Publikum tobte, es gab Standing Ovation. Chris Harms und Bo Six setzten sich an den Bühnenrand. Chris Harms sang und Bo Six begleitete ihn auf der Gitarre. Das kann es doch noch nicht gewesen sein? War es auch nicht! Die Streicher nahmen noch einmal ihre Plätze ein, die anderen Mitglieder betraten dann ebenfalls die Bühne. Es folgten noch ein paar Songs. Doch dann, dann war wirklich Schluss. Mit Credo folgte der letzte Titel. Offenliegende Herzen wurden wieder geschlossen und alltagstauglich gemacht. Wieder Standing Ovation, nicht enden wollender Applaus und Jubel. Ich bin mir nicht sicher und Chris Harms würde es sicher abstreiten, aber es sah aus, als hätte er beim Verlassen der Bühne leicht feuchte Augen gehabt.
Wenn man mit einem Gefühl wie frisch verliebt nach dem ersten Date ein Konzert verlässt……. Danke Swansemble, danke Lord of the lost für ein paar Stunden Urlaub vom Alltag, danke für das Seele streicheln, das Fühlen lassen – danke für einen wundervollen Abend! Ein Abend, von dem man sicher noch ein paar Tage zehren kann.
Ich bin noch immer total gefangen in meinen Emotionen. Was ist der Nachteil am Gefühl des verliebt seins? Man wird wehmütig und von Sehnsucht erfüllt. Also gibt es jetzt Gloria Gaynor mit „I will survive“.
A night to remember wurde zu a night to remember.
Ich freue mich über Kommentare![/fusion_text][/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container][fusion_builder_container hundred_percent=“no“ equal_height_columns=“no“ hide_on_mobile=“small-visibility,medium-visibility,large-visibility“ background_position=“center center“ background_repeat=“no-repeat“ fade=“no“ background_parallax=“none“ parallax_speed=“0.3″ video_aspect_ratio=“16:9″ video_loop=“yes“ video_mute=“yes“ overlay_opacity=“0.5″ border_style=“solid“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ layout=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ border_position=“all“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“small-visibility,medium-visibility,large-visibility“ center_content=“no“ last=“no“ min_height=““ hover_type=“none“ link=““][fusion_text]
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toller Bericht!!! ich war in Frankfurt und es war ganz ähnlich… du hast es wunderbar zusammengefasst und in Worte gefasst, was mir nach so einem Event/Konzert immer sehr schwer fällt 🙂 .. ach un „See You Soon“ war auch mein Einstieg bei Lotl 🙂