Eine junge Sterbliche die sich in einen gutaussehenden und sexy Vampir verliebt ist keine neue Idee. Das dieser Vampir dann in einer Gemeinschaft lebt die geheim ist und verantwortlich dafür, das die Vampire unentdeckt bleiben ist auch nicht neu. Ich war gespannt, ob es Autorin Lara Greystone gelingen wird, schon so oft als Romanstoff verwandte Ideen neu zu verpacken und spannend niederzuschreiben.
Unsterblich geliebt
[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]
Lara ist eine erfolgreiche Schriftstellerin. Doch sie ist schwer krank und will ihrem Leben ein Ende bereiten. Damit ihr dies auch gelingt beschließt sie, von einer Eisenbahnbrücke zu springen. John hat die junge Frau schon getroffen und war nachts an dem von ihr bevorzugten Platz, den er tagsüber leider nicht besuchen konnte. Als er wieder einmal an diesem Platz steht sieht er eine Person auf der Brücke stehen und erkennt Lara. Sie springt. Trotz seiner Vampirgeschwindigkeit schafft er es nicht sie zu retten. Sie bricht sich alle Knochen und liegt im Sterben. Um sie nicht zu verlieren muss John gegen eines der obersten Gesetze der Vampire verstoßen. Aber er will die junge Frau retten. Beide fangen an sich durch Symbiose zu verbinden. Nur wenige Frauen tragen das Mal, welches ihnen ermöglicht, sich mit einem Vampir zu verbinden und die Gefährtin an seiner Seite zu werden. John liebt Lara und möchte die Ewigkeit mit ihr teilen. Die junge Frau hat allerdings so gar kein Interesse an der Ewigkeit und lässt sich in ihr Haus zurückbringen. Lara merkt durch die begonnene Symbiose zu John, das der Vampir in großen Schwierigkeiten steckt und macht sich auf die Suche nach ihm. Beide machen Schreckliches durch. Trotzdem Lara noch immer in großer Gefahr schwebt, will sie nicht bei John und den Wächtern bleiben. Er zwingt sie dazu.
Gefangene aus Liebe
[/fusion_builder_column][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]
Lara liebt John, dessen ist sie sich bewusst. Immer wieder stellt sie sich die Frage, ob sie mit diesem Leben im goldenen Käfig zurechtkommen würde. Ihre Klaustrophobie macht es ihr nicht leicht, in ständig abgedunkelten und verschlossenen Räumen zu leben. Sie möchte nach Hause. Gerade als sie dorthin aufbrechen will gerät wieder alles durcheinander und die Wächter müssen kämpfen. Als Schriftstellerin hat Lara Verpflichtungen und muss Lesungen abhalten. Sogar dort droht ihr Gefahr und wieder kommt sie nur knapp mit dem Leben davon.
Die Bücher erinnern mich ein wenig an die Black Dagger Reihe von J. R. Ward und die Scanguards Vampire von Tina Folsom. Auch hier geht es um eine Vampirgemeinschaft die zur Aufgabe hat, dafür zur Sorgen, das Vampire weiterhin unentdeckt unter den Menschen leben können. Lara Greystone gelingt es, eine neue und interessante Vampirgemeinschaft zu erschaffen. Die Vampire sind die totalen Machos, haben aber ein weiches Herz und sind Wachs in den Händen ihrer Frauen. Sie sind Elitekämpfer, die mit Waffen umzugehen wissen und sich bei Gefahr schlau zurückziehen, anstatt auf ihrem Sieg zu bestehen. Stellenweise fand ich die menschlichen Frauen – in dieser Reihe bleiben die Frauen menschlich, altern aber durch das Vampirblut in sich nicht und können so die Jahrhunderte überleben – sehr naiv und etwas unbedacht. Lara ( die Protagonistin; sehr ungewöhnlich, das die Protagonistin denselben Namen wie die Autorin trägt) ist eine sehr selbstbewusste Frau und teilt auch unter den sie verängstigenden Vampiren aus, lässt sich nichts gefallen. Manchmal nervte sie mich mit ihren ständig gleichen Überlegungen. Sie kämpft und bietet Vampiren die Stirn, ist mutig und taff. Wenn es jedoch um kleinste Belange des Alltags geht bricht sie in Tränen aus und plagt sich mit Selbstzweifeln. Der erste Teil endet mit einem bösen Cliffhanger, also lieber gleich beide Teile kaufen!
Der zweite Teil beginnt nahtlos dort, wo Band eins geendet hat. Lara ist sich nicht einig was sie will und John lässt sich von einem bösen Spruch eines Gegners zu Zweifeln an seiner Liebe und dem Sinn darin hinreißen. Während einer Lesereise eskaliert die Fehde zu einer gegnerischen Vampirgruppe. Die junge Frau hat sich mittlerweile entschieden, was sie will. Nun ist es John, der unentschlossen ist und sich verkriecht. Ich fand, hier war es Zeit alles zu einem Ende kommen lassen. Alles was dann noch folgte machte für mich das Bild der so verwegenen und starken, kontrollierten Vampire kaputt. Alles wird überwacht und kontrolliert. Aber niemand bemerkt wie John sich verkriecht und wohin? Keine Kameraüberwachung an den unterirdischen Tunneln und den Kellergewölben? Keine elektronischen Sensoren? Der Duke achtet laut seiner Aussage sehr auf Sicherheit. Alle Personen in den Büchern bekommen die notwenideg Aufmerksamkeit, um diese vorzustellen. Man lernt sie kennen und kann sich ein Bild ihrer Charaktere machen. Das hat mir sehr gut gefallen. Genau das nötige Maß was es braucht. Autorin Lara Greystone gelingt es trotz dieser kleinen Ungereimtheiten dem Leser ein wunderschönes Ende dieses zweiten Bandes zu bieten. Alle Fragen werden geklärt und obwohl es einen weiteren Teil geben wird, bleibt der Leser nicht mit offenen Fragen zurück.
Zusammenfassend zwei schöne Vampirbücher mit allem was dazu gehört. Wer die Black Dagger und die Scanguards Vampire mag, der wird auch diese Reihe lieben.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]
Schreibe einen Kommentar