Meinem formlosen Antrag auf Umschulung folgte ein Formular, welches dieselben Informationen verlangte wie mein Antrag. Aber gut, sollte es halt ein Formular sein. Diesem folgte 2 Tage später die Ablehnung mit der Begründung, die ausgewählte Schule habe keine freien Plätze in den Neigungskursen. Mein Sohn wäre sicher sehr traurig, wenn er nicht mehr in Showtanz gehen darf. Einen Neigungskurs, den er nie freiwillig gewählt und mehrfach nicht besucht hat.

Umschulen - der Alptraum geht weiter

Umschulen – der Alptraum geht weiter

Der Ablehnung folgte ein erneuter Antrag meinerseits für eine andere Schule. Auch auf diesen folgte umgehend eine Ablehnung. Begründung: diese Schule hat keine freien Kapazitäten. Wie jetzt weiter? Vorerst einen noch neutralen Brief an das Schulamt. Neben leichten Schikanen wie mehrfaches Einfordern von Entschuldigungen, schlechten Noten für Hausaufgaben, bei dessen Erteilung das Kind nicht anwesend war, wäre es interessant zu wissen, warum die Anträge zur Umschulung permanent abgelehnt werden. Sollte man wirklich so weit gehen und zu Lasten des Kindes agieren?

Umschulen - der Alptraum geht weiter

Umschulen – der Alptraum geht weiter

Das bringt mich wieder einmal zu der Frage, warum Lehrer Lehrer werden. Weil sie gern mit Kindern arbeiten und Spaß am Lehren haben? Oder weil sie Spaß daran haben Kinder zu schikanieren? Bei einigen Lehrern dieser Schule kommt man leider wirklich zu letzterer Schlussfolgerung. Vor allem der Mann, der Direktor sein darf, Kinder anbrüllt und seelisch niedermacht, Eltern beleidigt und hinstellt, als wären sie unfähig. Vielleicht sollte der gute Mann mal darüber nachdenken, das nicht jeder, der kein Schuldirektor und seiner Meinung ist, blöd ist. Es gibt an der Schule auch Lehrer, die wirklich nett und bemüht sind, aber leider nur zwei oder drei. Diese können das Handeln und das Desinteresse anderer leider nicht aufwiegen.

Bleibt abzuwarten, ob vom Schulamt überhaupt Unterstützung zu Gunsten des Kindes erfolgen wird. Es gibt zum Glück noch andere Wege.