Jeder, der Kinder hat kennt das: Die kleinen und doch so liebenswerten Motzteufel haben ab und an mal keine Lust auf Zähneputzen. Da hilft auch alles reden und noch einmal ins Badezimmer schicken nichts. Was tun? Es muss etwas Neues her. Der Philips Sonicare Airfloss bot mir diese Möglichkeit. Zur Verbesserung der Mundhygiene durch die bessere Reinigung der Zahnzwischenräume wird der Airfloss empfohlen. Er ist als Ersatz für Zahnseide, Interdentalbürsten und Mundduschen gedacht. Auf in den Kampf gegen Karius und Baktus.
Die Technologie
In den Vergleich zu einer Handzahnbürste gesetzt, soll der Philips Sonicare Airfloss 99% mehr Plaque entfernen.
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Um Ablagerungen und Speisereste zu entfernen wird mit Hilfe der patentierten Microburst Technologie die Flüssigkeit mit 72 km/h durch die Zahnzwischenräume gepresst. Vor der ersten Benutzung soll der Airfloss 24 Stunden aufgeladen werden. Ich bin gespannt, ob der Akku wirklich die versprochenen 14 Tage hält.Seitlich an dem Gerät befindet sich eine Klappe. Diese geöffnet kann Wasser oder auch Mundwasser eingefüllt werden. Viel Fassungsvermögen hat der Tank nicht. Wir haben nachgemessen. Das Fassungsvermögen beträgt 10 ml, die für mehrfache Mundhygiene ausreichend sein sollen.
Familientest des Philips Sonicare Airfloss
Optisch einer elektrischen Zahnbürste ähnlich, liegt der Philips Sonicare Airfloss gut in der Hand und ist auf jeden Fall die schnellere Alternative zur Zahnseide. Somit wird die Mundhygiene erleichtert.
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Auch soll das Gerät schonender zum Zahnfleisch sein. In unserer Familie werden zweimal täglich Zähne geputzt, somit wird der Airfloss mehrfach von verschiedenen Personen genutzt. Und hier kommen wir schon zum ersten Problem. In der Lieferung ist nur ein Aufsatz, was etwas unhygienisch ist. Wir entschlossen uns, das Gerät nach jeder Anwendung zu desinfizieren. Ich durfte als erster. Wasser hatten wir schon eingefüllt, also los. Mutig setzte ich den Aufsatz in den Zwischenraum der oberen Schneidezähne und drückte den Auslöser. Mit einem „pffff“ kam das Wasser herausgeschossen. Die Zunge sollte man gut verstecken, es könnte wehtun. So arbeitete ich mich durch einige Zahnzwischenräume. Aber oh weh! Böses Zahnfleischbluten und als schmerzhaft empfand ich die ganze Prozedur auch. Ebenso spritze überall um mich herum das Wasser, welches an den Zähnen abprallte, da man wohl etwas breitere Zahnlücken haben muss. Als nächster wollte unbedingt mein Sohn. Gern doch. Mit freudiger Begeisterung fing er an. Keine Schmerzen, kein Zahnfleischbluten. Vielleicht ist mein Zahnfleisch zu empfindlich? Jedenfalls ist mein Sohn begeistert. Eine Aussage, ob mehr Verschmutzungen entfernt werden, kann ich nicht treffen. Meine Zahnärztin sagt nein.
Die Meinung vom Zahnarzt
Sowieso zum alljährlichen Check fragte ich meine behandelnde Zahnärztin nach ihrer Meinung zum Philips Sonicare Airfloss. Sie winkte nur ab. Der Airfloss sei zwar eine gute Idee, könne aber die gestellten Erwartungen nicht füllen. Der Wasserdruck ist zu hoch und bei vielen Menschen gelangt das Wasser kaum durch die Zahnzwischenräume. Ebenso erwähnte sie die von mir gemachte Erfahrung mit dem Zahnfleischbluten. Zur Mundhygiene würde sie das Gerät auf keinen Fall empfehlen, da es weitaus bessere und günstigere Geräte gebe, in anderem Preis – Leistungsverhältnis. Ein spezielles hat sie mir nicht empfohlen, da ich sowieso regelmäßig zur Zahnreinigung beim Zahnarzt gehe.
Fazit
Sicher muss für die neue Erfindung der Microburst Technologie ein entsprechender Preis veranschlagt werden. Mit ca. 99,00 € ein sehr stolzer, wie ich finde.
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Der Airfloss hält meines Erachtens nach nicht, was der Hersteller verspricht. Den Wasserstrahl mit weniger Druck auftreffen zu lassen macht wenig Sinn, da so erst recht keine Reinigung der Zahnzwischenräume erreicht werden würde. Für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch ist das Gerät nicht zur Mundhygiene geeignet. Ebenso darf vom Verbraucher mehr als nur ein Aufsatz erwartet werden. Diese können nur zum Preis von ca. 15,00 € für 2 Stück nachgekauft werden. Bei einem so hochpreisigen Gerät sollte einen Familienausstattung inbegriffen sein. Alles in allem kann ich den Philips Sonicare Airfloss nur bedingt empfehlen. Mein Sohn liebt ihn und wird ihn hoffentlich auch weiter verwenden. Über die Reinigungswirkung wird uns demnächst sein Zahnarzt informieren. Kampf gegen Karius und Baktus gewonnen?[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]
Ein wirklich schöner Bericht. Ich wurde für den Test nicht ausgewählt, anscheinend habe ich auch nichts verpasst 🙂
Danke ♥ Nein, verpasst hast Du nichts liebe Nina.