Nadine Kühnemann ist auch eine Autorin, welche ich auf unserem allseits beliebten Tummelplatz Facebook kennengelernt habe. Ich kann nicht mehr sagen, wie und warum wir zueinandergefunden haben, jedenfalls brachte mir der Postbote eines Tages ihr Buch Feuersbrut. Die Autorin bewegt sich mit ihren bisher erschienen 7 Büchern in verschiedenen Genres wie der Romantic Fantasy, der High Fantasy sowie auch Steampunk Fantasy und der Dystopie. Aber egal in welchem Genre sie ihr Buch ansiedelt, ihr ist es sehr wichtig, ihre Charaktere leben, lieben und leiden zu lassen. Also genau das, was der Leser haben will. So auch in ihrem Roman Feuersbrut. Alle im Buch vorkommenden Personen haben ein schweres Schicksal zu tragen.
Ein Auszug aus meiner Rezension zu Feuersbrut „Burgen wie Landschaften sind mit wenig Fantasie vorstellbar und wunderschön. Es sind Kleinigkeiten, die ein Bild entstehen lassen. Sämtliche Charaktere sind ausgearbeitet und es ist von jedem etwas dabei. Von sanftmütig über egoistisch und abgrundtief böse bis hin zum Weltverbesserer. Schöne High Fantasy auf über 600 Seiten.“Als Fan dicker Bücher hat sie mir damit eine echte Freude gemacht.
Wie alle Autoren habe ich auch Nadine Kühnemann nach ihrem Lieblingsbuch gefragt. Sie hat eins! Sogar eine ganze Reihe! Die Weitseher Reihe von Robin Hobb. Warum, das begründet sie so: „Mein Lieblingsbuch (völlig konkurrenzlos^^) ist die Weitseher-Reihe von Robin Hobb. Ich habe mir praktischerweise den ersten Band „Der Weitseher“ herausgepickt, obwohl die insgesamt sieben Bände eigentlich zusammen hängen. Für gewöhnlich bin ich kein Reihenfan, und wenn ich länger als drei Bücher durchhalte, hat das bei mir schon etwas zu bedeuten ;-).Weshalb sind diese Bücher denn nun meine Lieblingsbücher? Ich liebe die Weltenschaffung der Autorin, die so extrem detailliert und authentisch ist, dass man es fast nicht für Fantasy halten würde. Die Fantasyelemente sind jedenfalls gut dosiert (keine Elfen und Zwerge^^), und ihr Schreibstil ist für mich ein absolutes Vorbild. Zudem mag ich ohnehin Geschichten, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Wenn die Charaktere dann noch so wahnsinnig genial ausgearbeitet sind wie in dieser Reihe, kann ich auch schon mal stundenlang darin abtauchen“
Einen festen Arbeitsplatz hat die Autorin nicht. Wo sie ist, ist ihr Laptop und dort dann auch der Arbeitsplatz. Wie das mit Laptops so ist, kann das auf dem Sofa, am großen Esstisch oder auch einmal gemütlich im Bett sein. Je nachdem, was ihr an Ideen gerade durch den Kopf schießt und wie dringend diese festgehalten werden müssen. Ich bin mir sicher, dass weitere Romane der Autorin bald mein Bücherregal zieren werden! Mehr erfahrt ihr auf der Homepage von Nadine Kühnemann.
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