Die Leipziger Buchmesse 2016 war einfach exorbitant
Auch in diesem Jahr war ich von Donnerstag bis Sonntag zur Leipziger Buchmesse. Es war toll. Anstrengend, emotional, überwältigend, herzlich – mir fallen nicht die passenden Adjektive ein. Exorbitant habe ich heute gelesen; das trifft es 😀
Donnerstag bin ich von Stand zu Stand gezogen und habe vielen lieben Menschen Hallo gesagt, die ich gern treffen wollte. Das Schönste an diesem Tag war eher unspektakulär, hatte aber so etwas zufriedenes, in sich ruhendes. Nach dem Mittagessen mit einer lieben Autorin völlig platt zwischen den Hallen auf dem Bordstein in der Sonne zu sitzen und zu schwatzen. Völlig platt am ersten Tag der Buchmesse? Können wir.
Abends beim Essen mit dem Skoutz Team und einigen Autorinnen bewegten sich unsere Unterhaltungen zwischen Airbrush und Glitzertattoos. Klingt verwirrend, war aber sehr spaßig.
Freitag hatte ich den ganzen Tag Termine. Bookwormbox, Authors Assistant, Blog. Ich versuche mich im Spagat zwischen Business, Hobby und privat.
Mittags war die Gedenklesung für Autorin Aileen P. Roberts. Fast alle hatten wir Tränen in den Augen. Es war schwer, nicht weinen zu müssen. Ein paar Tränen kullerten bei allen. Ich denke oft an sie. Schlimm ist es, wenn ich in meinem Telefon eine Nummer suche, steht sie ganz oben – als Aileen Claudia.
Ich habe Autorin Kate Sunday kurz besucht. Auf sie hatte ich mich besonders gefreut, da wir uns persönlich noch gar nicht kannten.
Nach einer Bloggerveranstaltung fand abends die Skoutz Party mit der Veröffentlichung der Midlists des Skoutz Award statt. Mit Spannung lauschten die Gäste den Ausführungen der Jurymitglieder. Schon kurz nach Bekanntgabe gab es die ersten Jubelrufe in sozialen Netzwerken.
Samstag. Erst Tag 3 der Messe? Mein Körper fühlte sich wie Tag 27 😀 Ich tingelte mit Freunden über die Messe, traf viele Bekannte und virtuell Bekannte am Stand von Skoutz. Wir haben viel gelacht, viele Pläne gemacht und es war toll, alle einmal wieder real zu treffen.
Abend beim Essen mit dem gesamten Skoutz Team und Freunden waren alle ziemlich erledigt. Aber wir schafften es noch Goethe zu zitieren und Lessing zu besprechen. Später in einer Bar wurde es schlumpfig……lassen wir das. 😉
Sonntag, dem letzten Messetag, war ich clever. Ein Post auf Facebook, ich würde bis Mittag am Stand von Skoutz sein, bescherte mir einen gemütlichen Vormittag. Wer sich gern mit mir treffen wollte, fand sich am Stand ein und erhielt gleich eine Vorführung, was Skoutz ist.
Gegen Mittag traf ich mich mit meiner Familie und wir schauten und noch ein wenig um, ehe wir die Heimreise antraten.
Ich habe ein Pummeleinhorn!
Buchmesse ist wenn…..
– ich Poppy J. Anderson hinter mir sagen höre „ich warte hier solange, bis Britt Zeit für mich hat“
– Marcus Hünnebeck sagt „ach Britt, heute möchte ich Dich mal drücken“
– Tibor Rode toll finden, obwohl ich nur für jemanden sein Buch besorgen wollte
– ich viele, viele Menschen getroffen habe, deren Namen ich nicht kannte. Verzeiht mir bitte.
Mein persönliches Messehighlight: Kristina Günak kannte den Weg. 🙂
Hach. Messe ist toll. Die Abende nach der Messe unbezahlbar.
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