Wenn Kinder beginnen sich im Internet umzuschauen, dann kann, darf und sollte man als Elternteil dies nur unter Aufischt zulassen. So werden die Kinder langsam an das Medium herangeführt und man kann den Nachwuchs über Gefahren aufklären. Was aber, wenn das Kind ein Teenager wird und es dem Sohn oder der Tochter unangenehm ist, wenn die Eltern mit am Laptop sitzen? Eine Kinderschutzsoftware? Die Firewall mit diversen Begriffen bestücken? Den Browser füttern? Gibt es Jugendschutz im Internet?

Jugendschutz im Internet

Jugendschutz im Internet

Whats App, Facebook und was auch immer es da für Möglichkeiten gibt heutzutage. Wir wollen unseren Kindern diese Möglichkeiten nicht verwehrern. Also müssen wir ihnen Vertrauen. Sie brauchen das Internet. Sei es zur Recherche oder einfach nur um den für die Schüler heute so wichtigen Kontakt über Whats App. „Mama, das haben alle.“ Dem ist so liebe Eltern! Grenzt eure Kinder nicht aus, auch wenn ihr ohne Whats App und Facebook großgeworden seid! Recherche in der Bibliothek? Sicher ginge das. Aber warum sollen sie die ihnen gebotenen Möglichkeiten nicht nutzen? Oft ist so ein Schultag mit dem Arbeitstag eines Erwachsenen zu vergleichen. Meist noch länger. Acht Stunden Unterricht, Hausaufgaben und noch für einen Test lernen. Da ist es doch toll, wenn es Lernplattformen wie Abfrager.de gibt, wo die Schüler ihr Wissen testen können. Mein Sohn nutzt diese Plattform sehr gern.

Jugendschutz im Netz

Jugendschutz im Netz

Blindes Vertrauen in das Verständnis des Kindes im Umgang mit dem Internet? Nein! Auf keinen Fall! Es hat nichts mit Mißtrauen zu tun, wenn Eltern einige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Antivirensoftware und eine Firewall sollten auf jedem Rechner, Laptop, Netbook oder Tablet sein. Es gibt verschiedene Portale, wo man sich beraten und von Sicherheitsexperten ein Softwarepaket schnüren lassen kann. Einige Seiten bieten auch Informationen zu den verschiedenen Eigenschaften, die die Programme bieten. Sicherheit im Internet hat man nie zu 100%! Eltern müssen sich immer bewusst sein, dass alleine über Google so ziemlich alles gefunden werden kann. Kinder sind von Natur aus neugierig. Vertraue ich meinem Kind? Ja. Vertraue ich der Welt da draußen? Nein! Ich schaue ab und zu durch das Handy meines Sohnes. Ich lese seine SMS nicht, schaue aber in die Bildergalerie, überfliege die Bilder in Whats App und die Kontaktliste.

Man kann darüber streiten, ob das in Ordnung ist. Eine Bekannte fand pornografische Videos auf dem Laptop ihrer zwölfjährigen. Mein dreizehnjähriger Sohn hat sich so lange von einem Spieler eines Handyspiels bequatschen lassen, bis er ihm die Daten des Googleaccounts gegeben hatte. Glück gehabt, das ich schnell dahinter kam und Schlimmeres verhindern konnte. Das Passwort war schon geändert. Dumm nur für den Bösewicht, das ich darüber per Mail informiert wurde und es so rückkängig machen konnte. Kinder sind halt Kinder, auch als Teenager noch nicht erwachsen. Für mich ist diese Kontrolle wichtig, um auch zu sehen, in wie weit mein Sohn sich zurecht findet und vor allem, was er so treibt im World Wide Web. Das Internet verbieten, davon halte ich gar nichts. Sorgen wir doch lieber für Sicherheit im Internet. Zumindest so weit, wie es möglich ist.