Der Kampf der Druiden von Lara Connelly. Wie schon der Titel des Buches vermuten lässt, handelt es von Druiden, welche sich nicht alle wohlgesinnt sind. Der Druide Connal O’Neill ist mit einem Fluch belegt und hat nur alle 777 Jahre für 14 Tage Erdenzeit die Möglichkeit, diesen zu brechen. Dazu benötigt er die Hilfe seiner Freunde. Speziell die Hilfe von Brensal. Doch diesen darf er nur über einen menschlichen Mittelsmann kontaktieren. Da trifft er Gwen, welche von ihrer Freundin Lilly aus ihrem Selbstmitleid, wegen Liebeskummer, gerissen und zu einer Halloweenparty geschleppt wurde. Gwen ist fasziniert von Conall, beide sind einander sehr zugetan. Mit etwas Magie kann Conall seine neue Gefährtin dazu bringen, sich auf die Suche nach seinem Freund zu machen. Daraufhin ändert sich Gwens gesamtes Leben. Sie wird in einen Kampf der Druiden verwickelt, in welchem die irischen Götter und ihre Freundin Lilly eine große Rolle spielen.
Am Anfang des Buches fühlte ich mich etwas überrumpelt. Man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen, als würde man eine Fortsetzung lesen. Es jagt eine Information die nächste. Nach wenigen Seiten aber schaltet die Autorin einen Gang zurück und die Story verläuft mit angenehmer Geschwindigkeit. Durchgehend spannend erzählt Lara Connelly eine Geschichte von Magie, Elfen, irischen Göttern und deren Sprösslinge. Alles passt wunderbar zueinander, wenn auch an einigen Stellen etwas sehr sprunghaft zwischen den Schauplätzen herumgehopst wird und man verwirrt ist, plötzlich an einem andern Ort mit anderen Personen zu sein. Ein paar kleine Widersprüche in den Handlungen sind auch zu finden. Die Charaktere sind recht gut zu verstehen, wenn auch ungewöhnlich. Conall verweilte sehr lange nicht auf der Erde, kennt keine Autos und keine Busse, keine elektrischen Lampen. Dadurch wird er gelegentlich etwas trottelig dargestellt, um an anderen Stellen wieder sehr machohaft zu erscheinen. Seinem Freund Brensal hingegen und auch dem irischen Sonnengott Lugh sind die Gepflogenheiten der Menschen vertraut. Da hätte sich die Autorin etwas einfallen lassen können, um Conall das notwendige Wissen zu vermitteln.
Trotz kleinen Bemängelungen hat mir Kampf der Druiden sehr gut gefallen. Die Handlung des Buches um das göttliche Volk der Tuatha De Danann zu weben ist eine tolle Idee und einmal etwas völlig anderes. Über die irischen Wesen gibt es nicht allzu viele Bücher, was doch recht schade ist. Ein zweiter Teil ist in Planung, aber ein Erscheinungsdatum noch nicht bekannt.
Erschienen im Traumstunden Verlag.
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