Brennnesseln, Radieschengrün, Karottenkraut gehören auf den Kompost? Niemals! Warum nicht zusammen mit Früchten einen leckeren grünen Smoothie machen? Reich an Vitaminen und mit wesentlich mehr Nährstoffen als die dazugehörigen Gemüse ist es schade, diese Energielieferanten einfach zu entsorgen. Einen schönen geschmeidigen Smoothie bekommt man auch mit einem handelsüblichen Mixer hin, insofern man sich nicht unbedingt für faserige Kohlrabiblätter entscheidet. Dann sollte man sich feinen Mixer mit ca. 30 000 Umdrehungen des Messers pro Minute besorgen.
Für ein ausgewogenes Verhältnis von Blattgrün und Obst sollte das Verhältnis beider bei 50:50 liegen. Etwas Wasser zugefügt wird das Ganze auch kein Brei. Für grüne Smoothies kann so ziemlich alles an grünen Blättern verwendet werden. Löwenzahn, Brennnesseln, Spinat, Möhrenkraut und selbst Radieschengrün oder Selleriekraut sind super geeignet. Als Obst können je nach Wunsch oder Vorstellung beliebte Früchte genutzt werden. Auch Granatapfelkerne passen super. Es sollten aber nicht zu viele Zutaten auf einmal verwendet werden, da der Geschmack mit weniger Zutaten besser ist. Wem sein grüner Smoothie nicht süß genug ist, der kann diesen mit Agavendicksaft etwas nachsüßen. Für den Fall das der Smoothie zu bitter ist, einfach mit etwas Zitronensaft abmildern.Mit der Zeit bekommt man ein gutes Gespür davon, was geschmacklich harmoniert und was nicht. Im Internet sind jede Menge gute Rezepte zu finden, aus denen man sich schöne Ideen holen kann.
Vom gesundheitlichen Aspekt betrachtet hat Blattgrün die höchste Nährstoffdichte von allen Lebensmitteln. Die Moleküle des Chlorophyll sind denen des menschlichen Hämoglobins sehr ähnlich. Sie reinigen die Leber und verbessern das Blutbild erheblich. Zudem ist Chlorophyll sehr gesund für die Darmflora und somit für das Immunsystem. Grüne Smoothies schaffen ein basisches Milieu im Darm und wirken einer Übersäuerung entgegen. Einfacher als mit grünen Smoothies kann man seinem Körper keine Mineralstoffe und Vitamine zugeführt werden. Selbst wenn ein grüner Smoothie optisch nicht gerade ansprechend aussieht, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Den Fruchtgehalt kann man gern so nach und nach reduzieren und durch mehr grünes Blattgemüse ersetzen.
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Wir sind vor zwei Jahren auf grüne Smoothies zum Frühstück umgestiegen. Die möchte ich gar nicht mehr missen! LG, Lisa