Der Feenturm von Aileen P. Roberts hat mich darin bestätigt, dass es doch oft von Vorteil ist, für kurze Zeit aus dem Lieblingsgenre auszubrechen. Sehr hätte es mich geärgert, dieses Buch nicht gelesen zu haben. Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der deutschen Autorin Claudia Lössl. Spätestens beim Lesen ihrer Bücher versteht man, warum sie sich den Traum erfüllt hat, nach Schottland umzusiedeln. Ich bin sehr froh, sie bei der LoveLetter Convention kennengelernt zu haben.
Beide Single beschließen Dana und Marita einen Rucksackurlaub in Schottland zu machen. Sie wandern und wandern, doch Dana hat bald die Nase voll davon. Blasen an den Füßen und sich nach einer vernünftigen Dusche sehnend, trampen die beiden Freundinnen zum nächsten Campingplatz. So finden sie schnell Anschluss an ein Männderduo. Während der Besichtigung eines beliebten Ausflugzieles wird Danas Welt plötzlich auf den Kopf gestellt. Der jungen Frau erscheint der Geist einer Kriegerin die sie bittet, in die Vergangenheit zu reisen um ihren Tod zu rächen. Sollte es die berühmt berüchtigte Magie der Kelter wirklich geben?
Mir fehlen die passenden Worte, um Der Feenturm von Aileen P. Roberts zu beschreiben. Ich mag gern eine A4 Seite mehrfach mit verschiedenen Superlativen volltippen, um meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Auf jeder Seite wird man von der Faszination der Autorin für Schottland mitgerissen. Ohne zu übertreiben wird dem Leser das Land mit seinen alten Bräuchen und der heutigen Schönheit dargeboten. Das gesamte Buch besteht aus so vielen Emotionen. Sehnsucht, Liebe, Glückseligkeit, Mut und Tapferkeit stehen immer wieder Verzweiflung, Trauer, Machtlosigkeit, Verlust und Verzagen gegenüber. Sehr eindrucksvoll schildert Aileen P. Roberts die Riten und Gebräuche des Piktenclans. Durchaus vorstellbar für mich, dass dessen Lebensweise genau so und nicht anders war. Es sind die vielen kleinen Dinge, die das Buch für mich so besonders machen. Eine Amsel, ein Armreif sowie die gesamte Entwicklung der Geschichte. Immer anders als erwartet. Leider muss ab und an auch einer der liebgewonnen Charaktere sterben. Doch gerade das gibt dem Buch etwas, was es überzeugend und glaubhaft macht, anders wäre langweilig. Die verbalen Dialoge sind locker und unterhaltsam. Beeindruckend finde ich die Aussage des Clans, den Tod nicht als etwas Schlimmes anzusehen, sondern ihn als eine Art Zwischenstation. Elfen werden hier auch nicht als die uns bekannten lieblichen glitzernden Wesen dargestellt. Kurzum, ich finde Der Feenturm von Aileen P. Roberts toll, super, wundervoll, romantisch und…………
Erschienen im Goldmann Verlag.
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Toll 🙂 Das Buch hört sich wundervoll, traumhaft, nachdenklich, romantisch und interessant an. Solche Bücher mag ich. Du hast mich richtig mit Deiner Begeisterung für dieses Buch mitgenommen. Danke dafür :-9 <3
Deine Worte: Es sind die vielen kleinen Dinge, die das Buch für mich so besonders machen. Eine Amsel, ein Armreif sowie die gesamte Entwicklung der Geschichte.
Da bin ich ganz Deiner Meinung 🙂
Liebe Grüße
Bärbel
Das freut mich!