Mit Rendezvous mit einem Vampir ist Band 15 der Argeneau Reihe von Linsay Sand erschienen. Die bisherigen Bücher habe ich gern gelesen, denn für einen entspannten Abend waren sie perfekt. Die Storys nicht sonderlich tiefgründig, aber trotzdem sehr unterhaltsam. So freute ich mich in diesem Teil auf eine neue Geschichte eines Mitgliedes der Familie Argeneau.

 

 

Rendezvous mit einem Vampir von Linsay Sands

Rendezvous mit einem Vampir von Linsay Sands

Tante Marguerite hat mal wieder ihre Finger im Spiel. Sie verkuppelt ja gern so gern. Dieses Mal trifft es Alexandrina Argenis (die spanische Form von Argeneau) und Harper Stoyan. Während Alexandrina eingeweiht ist und mit einem Auftrag von Lucian im Gepäck nach Kanada reist, weiß Harper von gar nichts. Er trauert noch um seine kürzlich bei der Wandlung verstorbene Lebensgefährtin. Drina, wie Alexandrina genannt wird, ist sogleich fasziniert von Harper und auch er ist ihr nicht abgeneigt. Beide sind durch ihren Job sehr stark eingebunden und finden nicht viel Zeit füreinander. Mordanschläge und die Angst vor der Entführung einer jungen Vampirin lassen beide nicht zur Ruhe kommen.

 

 

Rendezvous mit einem Vampir von Linsay Sands Seite 6 u. 7

Rendezvous mit einem Vampir von Linsay Sands Seite 6 u. 7

Rendezvous mit einem Vampir wirkt etwas fad, es fehlt der Charme der Argeneau und es geht auch zu schnell zur Sache. Von bisher bekannten Mitgliedern der Familie werden nur wenige am Rande erwähnt und  der Oberste der Vampire, Lucian, bekommt ein oder zwei Sätze zugestanden. Sicher geht es um die entstehende Liebe zwischen Alexandrina und Harper. Doch es passiert so viel um die beiden herum, dass man einige Erklärungen für Zusammenhänge vermisst. Am Anfang des Buches steigt Drina im Fond des Wagens ein (Seite 6) und aber vom Beifahrersitz wieder aus (Seite 7), um gleich darauf beim Wechseln des Fahrzeuges provokativ auf dem Beifahrersitz Platz (Seite 7) zu nehmen. Diese Stelle habe ich immer und immer wieder gelesen, doch es ist wirklich so. Die danach folgende Geschichte passt schlüssig zueinander. Mit Beschreibungen der Protagonisten und Nebencharaktere wird von Linsay Sands sehr gespart. Ich hätte mir etwas mehr Informationen über die vorkommenden Personen gewünscht. An einigen Stellen war ich mir auch unschlüssig, wer denn die Protagonisten sein sollen. Das sich findende Paar oder die junge Vampirin Stephanie. Die erotischen Momente wiederum sind sehr gefühlvoll erzählt. Nur verstehe ich nicht, wie sich eine junge Sterbliche an Jahrhunderte alte Vampire heranschleichen kann, um diesen beim Liebesspiel zuzuschauen, ohne bemerkt zu werden? Dies wirkt recht unglaubhaft, da gerade in der Familie Argeneau sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt wird. Ich hatte mich sehr auf diesen 15. Teil der Argeneau Reihe von Linsay Sands gefreut, doch bin ich etwas enttäuscht.

 

Erschienen bei Egmont LYX.

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