Wieder ein Buch aus dem Traumstundenverlag. Neue Schwester, neues Glück von Sara Winter ist inhaltlich eher an Frauen gerichtet. Die junge Luisa erfährt erst durch das Testament ihres ihr unbekannten Vaters von der Existenz ihrer Halbschwester Marlene. Gemeinsam mit Marlene erbt Luisa einen großen Gutshof und ein beträchtliches Vermögen. Doch Marlene lehnt Luisa ab und möchte nichts mit ihr zu tun haben. Ebenso Christoph, als guter Freund der Familie. Doch Luisa kämpft um Marlene. Beide jungen Frauen finden ihr Glück und auch Luisa´s Mutter schwebt im siebenten Himmel. Ich fasse mich bewusst etwas kurz, den Inhalt von Büchern wieder zu geben. Der Leser soll das Buch ja lesen und nicht erzählt bekommen. Es sei verraten, am Ende wird alles gut.

 

Das Buch neue Schwester, neues Glück erinnert mich an meine Teeniezeit, als ich so 13-14 Jahre jung war. Damals habe ich diese 64 Seiten Heftchen verschlungen. Eine arme und vom Schicksal gebeutelte junge Frau trifft reichen und verständnisvollen Mann. Beide verlieben sich und meistens ist irgendjemand dagegen und macht dem Paar das Leben schwer. Das komplette Herzschmerzprogramm halt, wo man das Heft mit einem Seufzer weglegt und sich erst einmal wieder in die Realität beamen muss. So ging es mir auch bei dem Roman von Sara Winter. Sara Winter ist ein Pseudonym der Autorin Simone Ehrhardt. Aus meiner Sicht hätte sie in der Handlung etwas mehr auf die zwischenmenschlichen Konflikte eingehen können. Ich finde alles etwas seicht. Es kristallisiert sich zeitig heraus, wer am Ende mit wem zusammen kommt. Da hätte ich mir ein paar Überraschungen gewünscht. Alles in allem eine in sich runde Handlung mit einem Happy End. Abends im Bett ist das Buch in einem Zug gut zu schaffen und lässt die Leserin mit einem Lächeln einschlafen. Lieben Dank an Frau Wisniewski vom Traumstunden Verlag.