Die Geschichte um Staatsanwältin C. J. ist zurück. Cupido auch? Eine Mordserie hält die Staatsanwältin und ihren Partner auf Trab. Alle Opfer haben nur eines gemeinsam. Sie alle waren am Prozess gegen Cupido beteiligt. C. J. hatte in diesem Fall Beweise unterschlagen und wird dafür jetzt auf schreckliche Weise zur Rechenschaft gezogen. Man darf gespannt sein, wer letztendlich der Bösewicht ist. Denn dies ist so ziemlich das einzig spannende in Morpheus von Jilliane Hoffmann.

 

Von der Fortsetzung von Cupido hatte ich mir etwas mehr erhofft. Zumindest keine völlig verstörte, überarbeitete und psychisch total labile Staatsanwältin. Man kann beim Lesen von Morpheus den Eindruck gewinnen, dieses Buch musste schnell auf den Markt um an die große Marketingaktion um seinen Vorgänger anknüpfen zu können. Stellenweise möchte man das Buch von Langeweile geplagt weglegen. Jilliane Hoffmann erzählt in mehr als der Hälfte des Buches über die Gewissensbisse der Staatsanwältin, was man durchaus als anstrengend bezeichnen kann. Vielleicht hätte sich die Autorin einfach etwas mehr Zeit nehmen sollen, um den Nachfolger von Cupido zu veröffentlichen. So wäre die Geschichte etwas runder und an nicht fast durchgängig unlogisch. Ebenfalls im Rowohlt Verlag erschienen.