Unterstützt eure Lieblingsautoren

Dem Lieblingsautor nah sein, ihn treffen, mit ihm reden und der nächsten Lesung entgegenhibbeln. Bis es soweit ist, wird in jedem Facebookpost, jedem Tweet auf Twitter und den Bildern auf Instagram nach neuen Informationen gesucht. Warum kann der Autor nicht mehr Lesungen machen? Warum nicht auf allen Messen zugegen sein? Alle Lesungen sind immer so weit weg 🙁 Ganz einfach. Dafür muss er Bücher verkaufen, viele Bücher.

Autoren haben Fans und das ist gut so. Sehr gut sogar. Wichtig. Als Fan oder begeisterter Leser hat man viele Möglichkeiten, Autoren zu unterstützen. Mit einfachen Mitteln, ohne Kosten und sogar mit viel Spaß. Ich vermute, vielen Lesern ist ihre „Macht“ gar nicht bewusst.

Um einen Autor zu unterstützen sollte man seine Bücher vor allem nicht auf Rebuy kaufen und dann großkotzig posten, wieviel Geld man dort gelassen hat. Ja, ich kaufe gelegentlich auch gebrauchte Bücher. Dazu stehe ich. Aber muss man dem Autor wirklich noch ein Bild davon schicken? Nein. Wer die finanziellen Mittel hat – kauft die Bücher bitte neu.

Doch das nur am Rande, ich möchte auf etwas anderes hinaus. Die sozialen Netzwerke. Ihr folgt so vielen Autoren auf Facebook, Twitter und Instagram. Tagtäglich versuchen sie, euch mit Informationen zu versorgen, euch an der Entstehung ihrer Bücher und an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Nur fehlt ihnen oft ein Feedback, ob dass, was sie euch mitteilen, für euch interessant ist. Dabei ist es so einfach! Liked und kommentiert die Posts! Und sei es nur mit einem der vielen Emoticons! Posts zu Büchern, in denen sich meistens der Links zum Buch befindet – teilt sie, retweetet! Am besten öffentlich! Sehen und gesehen werden. Das Zauberwort heißt Reichweite! Sichtbarkeit! Damit könnt ihr so viel erreichen und eure Autoren wirklich unterstützen! Manchmal sind auch Hashtags sinnvoll.

Kommentiert, teilt und retweetet! Reichweite! Sichtbarkeit!

Blogotur Heart Bay von Stefanie Ross

Blogotur Heart Bay von Stefanie Ross

Blogtouren. Sie waren einst ein gutes Marketingmittel. Jetzt liest die Beiträge leider kaum noch jemand. Artikel bestehen aus Klappentext und sinnlosen Texten, die keinen Bezug zum Buch haben. Oft nur dahingerotzt. Hauptsache, man hat das Buch abgegriffen. Mittlerweile gibt es zu fast jedem Buch eine Blogtour. Jeder denkt, eine Blogotur durchführen zu können. Kann theoretisch auch jeder. Wenn ich dann die lieblos gestalteten Banner sehe, habe ich keine Lust, auch nur einen einzigen Beitrag der Tour zu lesen. Jeder Blogger macht seins, dabei ist der Sinn einer Blogtour, dem Buch zu Reichweite (da haben wir sie wieder) zu verhelfen. Das geht aber nur mit entweder richtig großen Blogs, oder – dem eigentlichen Gedanken einer Blogtour folgend – wenn jeder Teilnehmer der Tour die Beiträge der anderen Teilnehmer in den sozialen Netzwerken teilt. Ich fragte einmal eine Bloggerin, warum sie sich so vehement weigert, die Posts der Teilnehmer auf ihrer Fanpage zu teilen. Ihre Antwort: „Meine Leser könnten ja auf das andere Blog gehen und diesem folgen.“ Ja und? Wäre doch super. Leser sind durchaus in der Lage, mehreren Blogs zu folgen. Für mich persönlich haben Blogtouren ihren Reiz verloren. Daher wird die heute endende Tour zu Letzte Hoffnung, dem ersten Band der neuen Reihe Heart Bay von Autorin Stefanie Ross vorläufig meine letzte Blogtour sein. Alternativen habe ich keine. Noch nicht. Marketing ist so vielfältig, uns fällt bestimmt etwas ein.
Im Rahmen unserer Blogotur verlosen wir ein Überraschnungspaket mit dem Taschenbuch Heart Bay –  Letzte Hoffnung von Stefanie Ross. Kommentiert diesen Beitrag bis einschließlich 27.03.16 und seid mindestens 18 Jahre jung und habt einen Wohnsitzt in Deutschland. Viel Glück!

Blogotur Heart Bay von Stefanie Ross

Blogotur Heart Bay von Stefanie Ross

#Stefanie Ross #HeartBay #Blogtouren