• Zahnpflege

Mundhygiene

Mundhygiene – Elektrisch oder manuell? Fluoridfrei oder nicht? Ab wann überhaupt?

Mundhygiene ist sehr komplex und ich beobachte immer wieder mit Schrecken, wie Eltern die Zahnpflege ihrer Kinder vernachlässigen. Da werden über Jahre hinweg Nuckelflaschen und Trinklernbecher angeboten, damit das Kind auch ja nichts verschüttet. Wenn in diesen Trinklernhilfen Wasser oder ungesüßter Tee wäre – kein Problem. Oft werden der Bequemlichkeit halber Säfte, Teegranulate, Limonaden oder gar Eistees als Getränk gegeben.

Früh genug angefangen wird die tägliche Zahnpflege für Kinder ein nicht mehr wegzudenkendes Ritual. Eltern wünschen sich, das Bedürfnis, sich die Zähne zu putzen, hält bei ihrem Nachwuchs ein Leben lang an. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dem ist leider nicht so. In der Grundschule und in der Pubertät entwickeln sich Kinder Phasenweise gern zu kleinen „Stinkbomben“ und man muss sie gelegentlich an die Funktion von Dusche und Zahnbürste erinnern. 😉

Elektrisch oder manuell – Welches ist die richtige Zahnbürste?

Die Frage ist wohl eher mit dem persönlichen Wohlfühlfaktor zu beantworten. Ich habe beides probiert, putze aber derzeit manuell. Nachteilig für die elektrischen Zahnbürsten sind die höheren Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Laut Stiftung Warentest vom Dezember 2014 gibt der Preis einer elektrischen Zahnbürste keinen Aufschluss über die Qualität. Fazit hier: Gutes kann auch billig sein.

Zahncreme mit Fluorid oder ohne?

Über das Spurenelement Fluorid gibt es die schrecklichsten Horrormärchen. Ein Fakt ist, Fluorid macht krank. Ein weiter Fakt ist aber auch, die Menge macht das Gift. Ein Aspekt, der hier nicht außer Acht gelassen werden sollte ist, wir brauchen dieses Spurenelement! In geringer Menge.
Flourid ist nicht gleich Flour. Hochreaktiv ist das chemische Element Fluor in der Lage, sich durch diverse Materialien zu fressen. Fluorid dagegen ist ein Salz. Ich möchte keine Empfehlung geben, ob man lieber Zahnpflegemittel mit oder ohne Fluorid nehmen sollte. Persönlich bevorzuge ich fluoridfreie Zahncremes. Meine Begründung dazu beruht jedoch nur auf einem „ich fühle mich besser“. Entscheidet selbst, welche Mittel für eure Zahngesundheit besser sind.

Die wichtigste Frage ist doch, ab wann gewöhne ich mein Kind an Zahnpflege? Dabei ist die Antwort so einfach. Ab dem ersten Zahn! Morgens und am Abend vor dem Schlafen gehen mit eine Babyzahnbürste innen und außen über das Zähnchen streichen. Danach darf das Baby natürlich auch gern alleine etwas mit der Bürste rumhantieren (Kind dabei nicht allein lassen). So gewöhnt man sein Kind ganz schnell an das Ritual der Mundhygiene. Zahncreme wird erst später benutzt, weil das Kind es so bei den Eltern sieht. Dort bitte darauf achten, welche Zahncreme. Nicht jedes Produkt ist für Kleinkinder geeignet. Mund ausspülen oder nicht – manche tun es, andere nicht. Ich mag ausspülen.
Achtet auf die Zähne eurer Kinder! Sind die Milchzähne kaputt, werden auch die bleibenden Zähne krank!

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Von |2016-12-26T15:58:12+00:00Dienstag, August 9, 2016|Kategorien: Beauty|Tags: , , , |0 Kommentare

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