Nachtrag 12.01.15 Am 06.01. teilte ich Herrn Lange mit, von der Polizei um eine Stellungnahme gebeten worden zu sein. Da ich nachgefragt hatte, ob ich meine Anzeige auf Grund der Entschuldigung zurückziehen kann, wird mir die Möglichkeit gegeben zu entscheiden, die Strafanzeige fortzuführen oder davon Abstand zu nehmen. Als ich Herrn Lange das mitteilte, bekam ich eine seiner üblichen Nettigkeiten zur Antwort. Von wegen er habe sich nicht entschuldigt, er habe nur klargestellt, er habe so etwas wie das was passiert nicht auslösen wollen. Ok, soviel also zu seiner Entschuldigung. Nichts wert. Ich solle doch machen was ich will, sein Anwalt freue sich schon und er wird gut vorbereitet sein. Man lache über mich, Blogger sagen, ich sei rechthaberisch………….Nun, mein Blogpost hier ärgert ihn. Er grenzt an Verleumdung. Tut er das? Ich berichte nachweisbare Tatsachen! Was bitte ist es, wenn er mich öffentlich beschimpft? In mehreren Facebookgruppen versucht Anhänger zu finden, die gegen mich sind? Und solange er sich nicht für sein Verhalten aufrichtig entschuldigt, wird dieser Blogbeitrag bestehen bleiben. Ich lasse mich nicht öffentlich beschimpfen, dann wird sich entschuldigt, dann wird per PN weiter beleidigt –  er hätte es so einfach haben können. Ich war bereit, die Strafanzeige fallen zu lassen. Aber nein, beleidigt er mich wieder. Und meine PNs will er nach meinem Blogbeitrag veröffentlichen. Ist ihm noch immer nicht klar, das genau das der springende Punkt ist und diese Veröffentlichungen strafbar sind? Als er mit seinen Beschimpfungen fertig war, hat er mich blockiert. Wie schade, hätte auch noch ein paar Nettigkeiten gehabt. Und das alles, wegen einer – meiner – eigenen Meinung zu seinem Buch, mit der er nicht zurecht kam. Soll er vorbereitet sein mit seinem tollen Medienanwalt. Der nimmt ihm eine Aussage bei der Polizei nicht ab. Aber wie meinte er zu mir – es sei gute Werbung für ihn. Egal wie sehr er mich beschimpft und versucht unter Druck zu setzen, der Post bleibt Online. Blogger sind nicht dazu da, nur Lobeshymnen auszurufen! Meine Meinung ist meine Meinung. Und wenn mir sein Buch nicht gefällt, dann ist das so. Wenn mir das Stalking darin nicht gefällt, ist das auch so. Die Frau tut mir leid und ich hoffe, sie vergisst, das sie so etwas erleben musste.

Nachtrag 04.12.14 Herr Lange hat sich gestern bei mir entschuldigt und wir sind übereingekommen, die Sache ist damit als abgeschlossen zu betrachten.

Vor einiger Zeit bat mich Herr Stefan Lange auf Facebook, sein Buch Suicide: Drei Monate und einen Tag zu lesen und zu rezensieren. Ich stimmte zu. Leider hat er vergessen zu erwähnen, das ich bei der Äußerung meiner ehrlichen Meinung öffentlich zitiert, beleidigt und lächerlich gemacht werde, wenn diese Meinung ihm nicht passt.  Vor zwei Tagen fragte mich Herr Lange – ich weigere mich ihn einen Autor zu nennen, denn Autoren sind professionell genug, die Meinung anderer zu akzeptieren – per privater Nachricht auf Facebook, wie weit ich mit seinem Buch bin. Mein Antwort schrieb ich ihm ebenfalls per Privatnachricht.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

„Ich überlege die ganzen Tage, wie ich es sage. Ich lese und lese und lese……………..aber es sind immer noch 100 Seiten. Zwischendurch habe ich dann andere Sachen gelesen. Nicht, das Dein Buch schlecht ist, keinesfalls. Die Geschichte gefällt mir und sie ist sehr authentisch. Aber ich finde keinen Lesefluss, keine wirkliche Handlung, irgend etwas, das den Leser bei der Sache hält, das Buch weiterlesen zu wollen. War da ein Lektor dran? Grundsätzlich ist ein Lektorat wichtig. Ich werde aber das Gefühl nicht los, das hier zuviel gestrichen und verändert wurde. Alles was an fühlbaren Emotionen da war weggestrichen wurde. Mir fehlen Emotionen im Buch. Zwar wird immer davon erzählt und berichtet, aber es gelingt Dir nicht, sie den Leser spüren zu lassen. Ich lese immer mal ein paar Seiten, will trotzdem wissen, was nun wird aus den beiden. Bitte nicht böse sein ♥“

Schon seine folgende Antwort zeugte von völligem Unverständnis. Ob ich denn das Buch lese, das es andere Leser förmlich durchschüttelt. Das mag sein, nur muss es nicht bei allen so sein.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Ich versuchte ihm zu erklären, das es ein Unterschied ist, ob jemand über Emotionen erzählt oder als Autor in der Lage ist, diese beim Leser zu wecken. Sein Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut. Ein junger Mann – Herr Lange selbst – ist verliebt in eine junge Frau. Die beiden verbringen eine schöne Zeit miteinander, bis sich die Frau wieder ihrem eigentlichen Leben zuwendet, in dem für ihn kein Platz ist. Schon die Zeit davor ist der junge Mann von Selbstzweifeln geplagt und neigt dazu zu klammern. Er fällt von einem Selbstmitleid ins andere und plagt sich mit Selbstzweifeln. Schon da wird klar, der Mann hat ein Problem. Depressionen sind unbestritten eine schlimme Krankheit. Nicht nur für die Betroffenen selbst. Darüber zu schreiben mag für Herrn Lange hilfreich gewesen sein, mich jedoch konnte er nicht erreichen. So schlimm die Erlebnisse für ihn persönlich sein mögen – für mich ist es eine Aneinanderreihung von Gejammer und Selbstmitleid.

Im Buch hat Herr Lange einige sehr gute Freunde. Mir stellte sich schon zeitig die Frage, warum von denen keiner gemerkt hat, wie es um ihn steht? Wenn jemand permanent so drauf ist muss das doch auffallen. Jeder hat mal einen schlechten Tag, wir alle hatten schon Liebeskummer. Doch im Buch wird die junge Frau, die ihn nach einer Liebelei zurückgewiesen hatte, fast gestalkt.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Zurück zu Herrn Lange und seinem Verhalten mir gegenüber. Zwei Tage nachdem ich ihm privat unter Ausschluss jeder Öffentlichkeit meine Meinung zum Buch mitteilte, sah ich auf Facebook meine an ihn gerichtete private Nachricht als Zitat auf seiner Pinnwand. Versehen mit weniger netten Ausführungen. Die Kommentare von seinen Facebookfreunden darunter sind sehr beleidigend. Gestänkere ohne Hirn und weitere Nettigkeiten gab es zu lesen.
Sicher kann man behaupten, ich hätte auf die Veröffentlichung meiner Nachricht an ihn nicht reagieren müssen. Warum sollte ich mich aber öffentlich denunzieren lassen? Seine bösartige Art und Weise ignorieren?

Das reichte Herrn Lange nicht. Auch per privater Nachricht musste ich mich beleidigen lassen. Dumm und unprofessionell sind da noch die netten Sachen. Er habe einen richtig guten Anwalt, der kurzen Prozess mit mir macht, wenn ich es darauf anlege. Auch kann er – Herr Lange – das medial sehr gut ausschlachten und ob ich das wirklich will.

Warum ist meine Bitte den Thread auf seiner Facebookpinnwand zu löschen Nötigung? Er ist für den Inhalt auf seiner Pinnwand verantwortlich und hat die Möglichkeit, alle Kommentatoren um eine sachliche Diskussion zu bitten. Daraufhin bat ich um Löschung, da ich mich sonst gezwungen sehen ihn anzuzeigen. Ich soll 4 Gänge zurückschalten. Warum? Weil ich mir sein Verhalten nicht gefallen lassen will? Mir seine Adresse für die Anzeige zu schicken ist an Frechheit nicht zu überbieten.

Zugegeben, ich habe mich auch ein wenig amüsiert. Er habe Filmrechte vergeben. Wer möchte einen Film sehen, wo der Hauptakteur nur am rumjammern und am einer Frau hinterherhecheln ist? Ok, jetzt wird es zynisch.

Ich bin kein Arzt und möchte mir nicht anmaßen, dem Protagonisten und Verfasser des Werkes Suicide: Drei Monate und einen Tag die Diagnose abzusprechen. Aber sind an Depressionen erkrankte Menschen wirklich so bösartig, oder ist es hier nur eine Begleiterscheinung? Noch nie ist mir ein Mensch mit so extremer Selbstüberschätzung, so viel Bedürfnis zur Profilierung und Selbstdarstellung begegnet. Sind es doch meist Frauen, die zig Nachrichten schreiben, sich ewig lange erklären und den Gegenüber davon überzeugen wollen Unrecht zu haben.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Für einen Autor ist es nicht leicht, Kritik zu seinem Buch hinzunehmen. Wenn es die eigene biografische Geschichte ist, eventuell noch schwerer. Jedoch sollte man als Autor in der Lage sein, die Meinung anderer zu akzeptieren. Sie muss nicht gefallen, man muss sie nicht teilen – aber sie hinnehmen können. Wenn man diese Meinung per privater Nachricht bekommt ist es eine Frechheit und übrigens strafbar, sie öffentlich zu stellen. Da nutzt es auch nichts, wenn der Thread erst nach Diskussionen mit anderen auf unsichtbar gestellt wird. Mir das dann noch höhnisch mitzuteilen ist an Überheblichkeit nicht mehr zu übertreffen. Ob ich Anzeige erstatte oder nicht, werde ich mir die nächsten Tage überlegen. Zumindest hat sich Herr Lange mit diesem Verhalten keinen Gefallen getan. Natürlich sieht er das völlig anders und hat aus seiner Sicht nichts falsch gemacht. Jedem seine Meinung!

Liebe Autoren, die Meinung eurer Freunde, Bekannten und Familienangehörigen wird nie objektiv sein.

Keineswegs möchte ich alle an Depression erkrankten Menschen verurteilen. Ich weiß, die meisten sind nicht annähernd so bösartig.