• Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Nachtrag 12.01.15 Am 06.01. teilte ich Herrn Lange mit, von der Polizei um eine Stellungnahme gebeten worden zu sein. Da ich nachgefragt hatte, ob ich meine Anzeige auf Grund der Entschuldigung zurückziehen kann, wird mir die Möglichkeit gegeben zu entscheiden, die Strafanzeige fortzuführen oder davon Abstand zu nehmen. Als ich Herrn Lange das mitteilte, bekam ich eine seiner üblichen Nettigkeiten zur Antwort. Von wegen er habe sich nicht entschuldigt, er habe nur klargestellt, er habe so etwas wie das was passiert nicht auslösen wollen. Ok, soviel also zu seiner Entschuldigung. Nichts wert. Ich solle doch machen was ich will, sein Anwalt freue sich schon und er wird gut vorbereitet sein. Man lache über mich, Blogger sagen, ich sei rechthaberisch………….Nun, mein Blogpost hier ärgert ihn. Er grenzt an Verleumdung. Tut er das? Ich berichte nachweisbare Tatsachen! Was bitte ist es, wenn er mich öffentlich beschimpft? In mehreren Facebookgruppen versucht Anhänger zu finden, die gegen mich sind? Und solange er sich nicht für sein Verhalten aufrichtig entschuldigt, wird dieser Blogbeitrag bestehen bleiben. Ich lasse mich nicht öffentlich beschimpfen, dann wird sich entschuldigt, dann wird per PN weiter beleidigt –  er hätte es so einfach haben können. Ich war bereit, die Strafanzeige fallen zu lassen. Aber nein, beleidigt er mich wieder. Und meine PNs will er nach meinem Blogbeitrag veröffentlichen. Ist ihm noch immer nicht klar, das genau das der springende Punkt ist und diese Veröffentlichungen strafbar sind? Als er mit seinen Beschimpfungen fertig war, hat er mich blockiert. Wie schade, hätte auch noch ein paar Nettigkeiten gehabt. Und das alles, wegen einer – meiner – eigenen Meinung zu seinem Buch, mit der er nicht zurecht kam. Soll er vorbereitet sein mit seinem tollen Medienanwalt. Der nimmt ihm eine Aussage bei der Polizei nicht ab. Aber wie meinte er zu mir – es sei gute Werbung für ihn. Egal wie sehr er mich beschimpft und versucht unter Druck zu setzen, der Post bleibt Online. Blogger sind nicht dazu da, nur Lobeshymnen auszurufen! Meine Meinung ist meine Meinung. Und wenn mir sein Buch nicht gefällt, dann ist das so. Wenn mir das Stalking darin nicht gefällt, ist das auch so. Die Frau tut mir leid und ich hoffe, sie vergisst, das sie so etwas erleben musste.

Nachtrag 04.12.14 Herr Lange hat sich gestern bei mir entschuldigt und wir sind übereingekommen, die Sache ist damit als abgeschlossen zu betrachten.

Vor einiger Zeit bat mich Herr Stefan Lange auf Facebook, sein Buch Suicide: Drei Monate und einen Tag zu lesen und zu rezensieren. Ich stimmte zu. Leider hat er vergessen zu erwähnen, das ich bei der Äußerung meiner ehrlichen Meinung öffentlich zitiert, beleidigt und lächerlich gemacht werde, wenn diese Meinung ihm nicht passt.  Vor zwei Tagen fragte mich Herr Lange – ich weigere mich ihn einen Autor zu nennen, denn Autoren sind professionell genug, die Meinung anderer zu akzeptieren – per privater Nachricht auf Facebook, wie weit ich mit seinem Buch bin. Mein Antwort schrieb ich ihm ebenfalls per Privatnachricht.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

„Ich überlege die ganzen Tage, wie ich es sage. Ich lese und lese und lese……………..aber es sind immer noch 100 Seiten. Zwischendurch habe ich dann andere Sachen gelesen. Nicht, das Dein Buch schlecht ist, keinesfalls. Die Geschichte gefällt mir und sie ist sehr authentisch. Aber ich finde keinen Lesefluss, keine wirkliche Handlung, irgend etwas, das den Leser bei der Sache hält, das Buch weiterlesen zu wollen. War da ein Lektor dran? Grundsätzlich ist ein Lektorat wichtig. Ich werde aber das Gefühl nicht los, das hier zuviel gestrichen und verändert wurde. Alles was an fühlbaren Emotionen da war weggestrichen wurde. Mir fehlen Emotionen im Buch. Zwar wird immer davon erzählt und berichtet, aber es gelingt Dir nicht, sie den Leser spüren zu lassen. Ich lese immer mal ein paar Seiten, will trotzdem wissen, was nun wird aus den beiden. Bitte nicht böse sein ♥“

Schon seine folgende Antwort zeugte von völligem Unverständnis. Ob ich denn das Buch lese, das es andere Leser förmlich durchschüttelt. Das mag sein, nur muss es nicht bei allen so sein.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Ich versuchte ihm zu erklären, das es ein Unterschied ist, ob jemand über Emotionen erzählt oder als Autor in der Lage ist, diese beim Leser zu wecken. Sein Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut. Ein junger Mann – Herr Lange selbst – ist verliebt in eine junge Frau. Die beiden verbringen eine schöne Zeit miteinander, bis sich die Frau wieder ihrem eigentlichen Leben zuwendet, in dem für ihn kein Platz ist. Schon die Zeit davor ist der junge Mann von Selbstzweifeln geplagt und neigt dazu zu klammern. Er fällt von einem Selbstmitleid ins andere und plagt sich mit Selbstzweifeln. Schon da wird klar, der Mann hat ein Problem. Depressionen sind unbestritten eine schlimme Krankheit. Nicht nur für die Betroffenen selbst. Darüber zu schreiben mag für Herrn Lange hilfreich gewesen sein, mich jedoch konnte er nicht erreichen. So schlimm die Erlebnisse für ihn persönlich sein mögen – für mich ist es eine Aneinanderreihung von Gejammer und Selbstmitleid.

Im Buch hat Herr Lange einige sehr gute Freunde. Mir stellte sich schon zeitig die Frage, warum von denen keiner gemerkt hat, wie es um ihn steht? Wenn jemand permanent so drauf ist muss das doch auffallen. Jeder hat mal einen schlechten Tag, wir alle hatten schon Liebeskummer. Doch im Buch wird die junge Frau, die ihn nach einer Liebelei zurückgewiesen hatte, fast gestalkt.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Zurück zu Herrn Lange und seinem Verhalten mir gegenüber. Zwei Tage nachdem ich ihm privat unter Ausschluss jeder Öffentlichkeit meine Meinung zum Buch mitteilte, sah ich auf Facebook meine an ihn gerichtete private Nachricht als Zitat auf seiner Pinnwand. Versehen mit weniger netten Ausführungen. Die Kommentare von seinen Facebookfreunden darunter sind sehr beleidigend. Gestänkere ohne Hirn und weitere Nettigkeiten gab es zu lesen.
Sicher kann man behaupten, ich hätte auf die Veröffentlichung meiner Nachricht an ihn nicht reagieren müssen. Warum sollte ich mich aber öffentlich denunzieren lassen? Seine bösartige Art und Weise ignorieren?

Das reichte Herrn Lange nicht. Auch per privater Nachricht musste ich mich beleidigen lassen. Dumm und unprofessionell sind da noch die netten Sachen. Er habe einen richtig guten Anwalt, der kurzen Prozess mit mir macht, wenn ich es darauf anlege. Auch kann er – Herr Lange – das medial sehr gut ausschlachten und ob ich das wirklich will.

Warum ist meine Bitte den Thread auf seiner Facebookpinnwand zu löschen Nötigung? Er ist für den Inhalt auf seiner Pinnwand verantwortlich und hat die Möglichkeit, alle Kommentatoren um eine sachliche Diskussion zu bitten. Daraufhin bat ich um Löschung, da ich mich sonst gezwungen sehen ihn anzuzeigen. Ich soll 4 Gänge zurückschalten. Warum? Weil ich mir sein Verhalten nicht gefallen lassen will? Mir seine Adresse für die Anzeige zu schicken ist an Frechheit nicht zu überbieten.

Zugegeben, ich habe mich auch ein wenig amüsiert. Er habe Filmrechte vergeben. Wer möchte einen Film sehen, wo der Hauptakteur nur am rumjammern und am einer Frau hinterherhecheln ist? Ok, jetzt wird es zynisch.

Ich bin kein Arzt und möchte mir nicht anmaßen, dem Protagonisten und Verfasser des Werkes Suicide: Drei Monate und einen Tag die Diagnose abzusprechen. Aber sind an Depressionen erkrankte Menschen wirklich so bösartig, oder ist es hier nur eine Begleiterscheinung? Noch nie ist mir ein Mensch mit so extremer Selbstüberschätzung, so viel Bedürfnis zur Profilierung und Selbstdarstellung begegnet. Sind es doch meist Frauen, die zig Nachrichten schreiben, sich ewig lange erklären und den Gegenüber davon überzeugen wollen Unrecht zu haben.

Wenn der Autor zum Hater wird

Wenn der Autor zum Hater wird

Für einen Autor ist es nicht leicht, Kritik zu seinem Buch hinzunehmen. Wenn es die eigene biografische Geschichte ist, eventuell noch schwerer. Jedoch sollte man als Autor in der Lage sein, die Meinung anderer zu akzeptieren. Sie muss nicht gefallen, man muss sie nicht teilen – aber sie hinnehmen können. Wenn man diese Meinung per privater Nachricht bekommt ist es eine Frechheit und übrigens strafbar, sie öffentlich zu stellen. Da nutzt es auch nichts, wenn der Thread erst nach Diskussionen mit anderen auf unsichtbar gestellt wird. Mir das dann noch höhnisch mitzuteilen ist an Überheblichkeit nicht mehr zu übertreffen. Ob ich Anzeige erstatte oder nicht, werde ich mir die nächsten Tage überlegen. Zumindest hat sich Herr Lange mit diesem Verhalten keinen Gefallen getan. Natürlich sieht er das völlig anders und hat aus seiner Sicht nichts falsch gemacht. Jedem seine Meinung!

Liebe Autoren, die Meinung eurer Freunde, Bekannten und Familienangehörigen wird nie objektiv sein.

Keineswegs möchte ich alle an Depression erkrankten Menschen verurteilen. Ich weiß, die meisten sind nicht annähernd so bösartig.

Von |2016-12-26T15:58:26+00:00Sonntag, November 30, 2014|Kategorien: Autorenvorstellungen|Tags: , |23 Kommentare

23 Comments

  1. Steffen 5. Dezember 2014 um 16:01 Uhr - Antworten

    Hallo Britt, ich finde es super. Eine Aussprache ist im die beste Sache. Du schreibst soooo tolle Rezessionen; wäre ja wirklich schade gewesen, wenn du plötzlich nichts mehr mit Bücher machen würdest sondern mit Schuhe, Tasche und so 😉

  2. anonym 2. Dezember 2014 um 16:16 Uhr - Antworten

    Herr Lange neigt wohl dazu, andere Menschen zu beleidigen oder zu verunglimpfen. Bei mir hat er das auch gemacht: in einer öffentlichen Gruppe bei FB hat er geschrieben, dass die Gestaltung meiner Buchtitel alle “selbst gebastelt aussähen”. (Sind sie aber nicht, sondern vom Profi gestaltet).
    Daraufhin habe ich mir mal den Titel seines Suizid-Buches angesehen … und mich meiner Meinung enthalten. Ich finde die Gestaltung nämlich durchaus NICHT gelungen.
    Weil eine sehr gute Freundin von mir unter schweren Depressionen leidet, habe mir dann sein Ebook für 99 Cent gekauft und kam zu dem Schluss: die 99 Cent waren zum Fenster raus geschmissen und habe dem Buch 1 Stern gegeben.
    Daraufhin begann der Shitstorm bei Facebook … (und bei Amazon). Weil mir das zu blöde war, habe ich die Rezension dann wieder gelöscht. Ich schlage mich nicht mit Menschen herum, die es nur darauf anzulegen, andere zu beleidigen und zu beschimpfen. Kritik umgekehrt aber absolut nicht vertragen.

    Zitat aus seinem Buch: “Meine Überzeugung, nicht liebenswürdig zu sein, wurde auch genährt durch meine negativen Erfahrungen.” Über diesen Satz sollte der Herr Lange mal nachdenken, und dabei speziell über das Thema: Ursache und Wirkung …

    Ich schreibe anonym, Britt hat aber meine Mailadresse …

  3. Clue Writing 2. Dezember 2014 um 01:47 Uhr - Antworten

    Hallo werte Leser, werte Britt
    Zuerst wollen wir gleich offen vorweg nehmen, dass wir keinerlei Interesse daran haben, uns in Streitigkeiten zu verwickeln – So viel Ehrlichkeit sollte sein.
    Da wir aber bereits von mehreren Seiten auf diesen Zwist, oder wie man es nennen will, hingewiesen wurden, glauben wir, dass wir uns im Zeichen der Transparenz dazu äussern sollten.
    Sicher wissen die meisten von euch nicht, weshalb wir vermuten, etwas zu diesem Thema sagen zu müssen. Wir haben im Rahmen unserer Kategorie „Clue-Writing-Tipp“ ein Interview mit Stefan Lange durchgeführt, ihn kurz vorgestellt und ihn zu seinem Buch, sowie den darin aufgegriffenen Themen befragt.

    Nun gut… Während unseren Recherchen für das Interview, stand für uns stets das Kernthema seines Werks im Vordergrund und durch diese „Brille“ haben wir Suicide: Drei Monate und ein Tag auch gelesen und es dementsprechend positiv vorgestellt. Ob man sich nun in seinen Worten verlieren kann, oder sie zähflüssig findet, können wir weder als Interviewer, noch als Leser allgemeingültig beantworten. Es ist so wie es ist und immer war, über alles lässt sich streiten und der eigene Geschmack hat immer das letzte Wort. Das ist sicher jedem von euch längst klar 🙂

    Ich, Rahel, hatte während den Recherchen für das Interview Kontakt mit Stefan Lange und habe keine negativen Erfahrungen zu berichten. Dabei möchte ich es auch belassen. Ich persönlich halte es für unsinnig darüber zu mutmassen, ob und inwiefern sich die Zusammenarbeit anders gestaltet hätte, wäre meine Reaktion auf sein Werk unschön ausgefallen. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür, dass ich mich weder als Privatperson, noch als Teil von Clue Writing mit solchen Konjunktiven beschäftigen möchte.
    Zu den Umständen und den konkreten Geschehnissen kann und werde ich keine Stellung beziehen, weil ich mich persönlich als Aussenstehende betrachte, die die Situation schlichtweg nicht richtig einschätzen kann.

    Wir betreiben Clue Writing in erster Linie als Kurzgeschichten-Blog und gerne nutzen wir unsere kleine Plattform auch dafür, Gastautoren zu veröffentlichen und andere Autoren/Blogger im Interview vorzustellen. Unser oberstes Anliegen ist es, unsere Leser mit Vielfalt, Grandiosem und Gescheitertem zu unterhalten, sowie unseren Enthusiasmus und unsere Freude an der Literatur zu teilen.

    So! Nun wünschen wir euch allen eine schöne Zeit und weiterhin viel Spass und Freude am Lesen, Schreiben und Rezensieren.
    Mit lieben Grüssen und den besten Wünschen
    Eure Clue Writer
    Rahel und Sarah

    • Britt 2. Dezember 2014 um 12:09 Uhr - Antworten

      Hallo,
      ich wusste bis zu diesem Kommentar nicht von euch und habe von niemandem verlangt sich zu äußern. Trotzdem danke für die Wortmeldung.

  4. Die Rabenmutter 1. Dezember 2014 um 23:31 Uhr - Antworten

    Ach ja, das leidige Thema, welches einfach kein Ende findet.
    Ich finde es schade, wie er damit umgegangen ist und was für Wellen das alles nun geschlagen hat. Ich nehme an, dass er einfach nicht kritikfähig ist und sich angegriffen gefühlt hat. Da würde ich Trauer verstehen und, dass er dies so mitteilt. Dass er aber direkt in Hass umschlägt, und einen derartigen Facebook Eintrag schreibt (anfangs konnte ihn ja jeder einsehen), fand ich gelinde gesagt schon bescheiden… Wie es sich entwickelt hat…ein Drama….
    Schade, dass sich das nun so hochgeschaukelt hat, dass mit rechtlichen Schritten zu rechnen ist.
    Aber ich finde, du tust gut damit, es zu veröffentlichen und dich öffentlich auszukotzen. Ein Blogger ist nicht minderwertig, aber genau so kommt es bei ihm herüber.
    Auch Bloggern sollte man respektvoll und höflich begegnen und, wenn einem Blogger Unrecht getan wird, sollte man sich wehren.
    Leider gibt es immer wieder dreiste Autoren, die sich tatsächlich für darüberstehend halten und die Nase hoch in den Wind strecken. Ich habe gelernt, diese einfach zu ignorieren. Vielleicht ein Ansatz für dich?

    • Britt 2. Dezember 2014 um 00:27 Uhr - Antworten

      Sollte ich wohl. Aber dazu investiere ich zu viel Zeit und zu viel Mühe in alles…….Autorenvorstellungem Blogtouren, LLC Gruppe und und und.

  5. ilonaL 1. Dezember 2014 um 16:08 Uhr - Antworten

    Liebe Britt,
    lass dich mit so etwas unglaublichen nicht runter ziehen.
    Ich drücke dich! Mach so weiter wie bisher!
    Wahrheit bleibt Wahrheit! Und wenn er es öffentlich will, mache es öffentlich!
    GLG Ilona

  6. Anna 1. Dezember 2014 um 15:46 Uhr - Antworten

    Ok, ich bin etwas sprachlos gerade. Ich habe zwar auch schon die ein oder andere “Auseinandersetzung” oder Diskussion mit Autoren gehabt, wenn mir deren Buch gefallen hat, aber ich habe das immer nur privat geklärt und die besagten Autoren waren professionell genug es dabei zu belassen. Wenn sie damit einverstanden waren, dass ich die Rezension trotzdem online setze, habe ich das auch getan.

    Aber was besagter Herr Lange hier gemacht hat, ist unverständlich. Das schreckt doch nun auch weitere, neue Leser ab, dieses Buch zu kaufen. Weiß er denn nicht, wieviel Einfluss du als Blogger haben kannst? Ich lese gerne und viel und gehe auch gerne solche Kooperationen ein, aber in diesem Fall würde ich dann von vornerein Nein sagen. Allein wegen dem, was du hier geschrieben hast. Das Buch klingt schon so, als würde ich da Mängel finden und ich verstehe, warum du nicht richtig rein kommst. Es klingt… Langatmig. Tut mir Leid, dass du sowas erleben musstest 🙁

    Lg Anna

    • Anna 1. Dezember 2014 um 15:48 Uhr - Antworten

      Wobei ich eins sagen muss: Das Cover gefällt mir 😀

  7. Isa 30. November 2014 um 22:07 Uhr - Antworten

    Ach herrje, was für eine Reaktion! Ich finde, die Art, wie du deine Kritik rübergebracht hast, war völlig in Ordnung und der gute Herr Langer ist schlichtweg nicht kritikfähig. Wenn man veröffentlicht, muss man damit leben können, dass nicht jeder das Werk lieben und lobpreisen wird – ganz egal, wie persönlich der Inhalt ist. Was er gemacht hat, ist vorne und hinten nicht okay. Lass dich nicht unterkriegen 🙂

    Was ich aber noch anmerken möchte: Natürlich KANN die fiese Art und Weise, wie er reagiert hat, von seiner Depression rühren, aber meiner Erfahrung nach haben die meisten Depressiven eher zu wenig Selbstwertgefühl als zu viel (kann natürlich auch sein, dass er überkompensiert), und Bösartigkeit ist auch eigentlich keine Begleiterscheinung der Krankheit sondern schlichtweg eine schlechte Charaktereigenschaft. Du setzt oben beides in Verbindung zueinander, was ich verstehen kann, so wie der Mann dich angegangen hat, aber bitte tu Betroffenen einen Gefallen und schiebe sein Fehlverhalten nicht AUF die Krankheit. Depressive haben ohnehin große Schwierigkeiten, ernst genommen zu werden und Hilfe zu finden, weil so viele Fehlinformationen und Vorurteile kursieren. Nur so als kleiner Hinweis, ist nicht bös gemeint, aber es ist nun einmal ein sensibles Thema 🙂

  8. enna 30. November 2014 um 20:42 Uhr - Antworten

    Hallo!:)
    Das ist ja echt unglaublich, was er da abgezogen hat. Bei allem Respekt, aber jeder hat eine andere Meinung und wenn man um eben diese fragt, muss man damit mit rechnen, dass die nicht immer so ust, wie man sie sich vorstellt. Du hast meiner Meinung nach sehr höflich geantwortet und dem Autor auch keinen Grund gegeben so hässlich zu dir zu sein. Lass dich davon nicht unterkriegen!
    LG Enna

  9. Sabrina 30. November 2014 um 20:42 Uhr - Antworten

    Das Thema Depressionen ist ohnehin ein sehr komplexes und schwieriges Thema. Leute die es noch nie hatten wissen gar nicht wie es ist, es wird ob belächelt und da kommt auch keiner und sagt: Komm, du brauchst Hilfe. Ich hatte Heulkrämpfe, habe mich selbst verletzt, aus dem Fenster um Hilfe geschrien. Mein eigener Ehemann kam nicht und hat nicht geholfen. Er hat es nicht verstanden…so wie die meisten Leute. Meine Mutter meinte: Reiss dich zusammen. Über sowas noch ein Buch schreiben…schwierig… Ich war mal in einem Partnersuchportal angemeldet, schrieb mir ganz nett mit einem jungen Mann. Er war nicht mein Typ, aber wir schrieben uns. Als ich ihm dann mitteilte das ich mir keine Beziehung mit ihm vorstelle wurde er richtig bösartig, beschimpfte mich auf übelste Art und Weise. Eine andere Bloggerin hat mal ein Produkt negativ bewertet und bekam auch böse Mails vom Hersteller. Dabei stand sie mit ihrer Meinung nicht allein da. Es gibt auch ein Hersteller von Parfumdupes der keine negativen Bewertungen zulässt. Diese werden gelöscht, ob im Onlineshop oder auf Facebook. So geht man nicht mit Kritik um, aber wenn der Stolz verletzt ist….

  10. Katrin 30. November 2014 um 20:31 Uhr - Antworten

    Na Hilfe, was ist das denn?
    Da sollte dringend jemand eine Therapie machen. Depressionen sind schlimm & ich bin froh, dass ich das nicht habe. Trotzdem liest es sich nicht so, als wenn man diesen Menschen unbeschwert auf die Menschheit loslassen kann.

  11. svenja 30. November 2014 um 20:28 Uhr - Antworten

    Um dich zu beruhigen, nicht alle Menschen die an Depressionen leiden sind so. ich kenne einige die darunter leiden und in Behandlung sind. Keiner von denen ist “bösartig”. Es sind fröhlich wirkende Menschen mit meist guter Laune, man würde niemals vermuten, dass diese krank sind.

    Ich halte es ebenfalls für sehr unprofessionell eine andere Kritik nicht anzunehmen. Wenn ich ein Buch schreibe oder einen Blog führe, wird es immer Menschen geben, die nicht das lesen wollen oder mögen. Das muss man einfach akzeptieren. Ich finde es gut, dass du auch beschrieben hast was an dem Buch fehlt, dass war konstruktiv. er hätte doch deine Kritik für sein nächstes Buch anwenden können. Natürlich ist es nie schön etwas nicht so erfreuliches zu hören, aber man sollte damit umgehen können. Es ist wirklich nicht in Ordnung das auch noch öffentlich auf Facebook auszudiskutieren. Einen an den Pranger stellen. Ich kann auf sowas überhaupt nicht und hätte vermutlich sogar ebenfalls zurück kommentiert. Es juckt ja einen förmlich in den Fingern! Also so kann ein Author auch seine Leserschaft oder evtl neuen Leser vergraulen.

    Ich bin gespannt wie du dich entschieden hast bezüglich einer Anzeige. Es geht ja schliesslich um das Prinzip. Aber es ist auch gut, dass du dir in deinem Blog öffentlich das von der Seele geschrieben hast. ich vermute der Author wird deinen Blog wohl mal abchecken und dann not amused sein 😉

    Am besten wäre es, wenn er zur Einsicht kommt den Post löscht und sich entschuldigt, dass er sich da so kindisch verhalten hat. Damit würde er schon Größe zeigen.

    Viele liebe Grüsse,
    Svenja / strasskind

  12. Justine Wynne Gacy 30. November 2014 um 20:16 Uhr - Antworten

    Wirklich heftig diese Reaktion.
    Es ist natürlich nicht immer einfach sich einer Kritik zu stellen, aber als Autor möchte man ja auch besser werden …
    Falsch hast du auf jeden Fall nichts gemacht. Der junge Mann sollte einfach noch mal drüber schlafen und sich dann seinen Problemen stellen, bevor damit an die Öffentlichkeit geht und erwartet das nur nette Sachen gesagt werden.

  13. Howie 30. November 2014 um 19:25 Uhr - Antworten

    Heftige Geschichte. Gerade bei Indie-Autoren soll das allerdings relativ häufig passieren; möglicherweise, weil dort eben nicht die Vollprofis unterwegs sind. Ich finde die Art, wie Du damit umgegangen bist, vollkommen in Ordnung.

    Ich hatte mal einen entsprechenden Autoren auf Amazon – der hat mich im Anschluss an meine Rezension erstmal per Mail aufs Heftigste beleidigt und auch indirekt mit dem Anwalt gedroht. Ist allerdings nie etwas nachgekommen.

    Wesentlich besser fand ich die Reaktion der Autorin Simone Kaplan – ich oute mich mal als heimlicher Fan. Nachdem sie rund ein Dutzend Ein-Sterne-Rezensionen von mir bekommen hatte, hat sie einfach ein Buch über mich geschrieben.

    LG Howie

  14. Sarah Reitz 30. November 2014 um 19:19 Uhr - Antworten

    Liebe Britt!
    Ich bin selbst Autorin, habe auch schon schlechte Rezis bekommen. Kritik ist natürlich nie angenehm, aber mir würde im Traum nicht einfallen, so zu reagieren. Du hast vollkommen richtig gehandelt und ich gebe ehrlich zu, dass ich mich für den Kollegen wirklich schäme. Solche Autoren machen die Arbeit mit Bloggern nicht gerade leicht.
    Es tut mir wirklich aufrichtig leid, was du erlebt hast und ich hoffe sehr, dass es dir den Spaß am Bücher lesen und rezensieren nicht verdorben hat.

    LG
    Sarah

  15. Alex 30. November 2014 um 19:08 Uhr - Antworten

    ich fand deine Antwort sehr nett und höflich formuliert. du hast betont, dass es bei DIR eben keine Gefühle auslöst. Das ist genauso, wie wenn du sagst “Cola schmeckt MIR nicht”. Es ist deine Meinung, dein geschmack und das müssen andere akzeptieren.
    Ich finde sein Verhalten total kindisch. Hol ihn von seinem hohen Thron runter und erstatte Anzeige. Ansonsten wird er denken, dass er sich alles erlauben kann.

  16. Stella 30. November 2014 um 18:02 Uhr - Antworten

    Ich schreibe selbst und habe einen Teil meiner bisherigen ‘Schriftstellerkarriere’ im Bereich Fanfiction verbracht. Und diese Geschichte würde echt 1:1 in diesen Rahmen passen. Grade die Autoren, die in ihrem Profil Statements machen wie “Bitte Feedback geben” und “Ich freue mich über jede Rezension” sind am Ende die, die die überhaupt nicht mit dem leisesten Hauch von Kritik umgehen können, dich nach einem nicht 100% positiven Feeback mit Hassmails bombadieren und noch dazu ihren Fanclub anstacheln, es ihnen gleich zu tun.

    Das Veröffentlichen einer persönlichen Nachricht, das Aus-dem-Zusammenhang-Reissen eines einzelnen Statements, die völlige Überreaktion und die Beschimpfungen – all dies passt haargenau in die Fanfiction-Szene. Allerdings kann man bei letzterer immerhin noch hoffen, dass es sich um Teenie-Mädchen handelt, für die jede Kritik der absolute Weltuntergang ist.

    Von einem gestandenen Autor dagegen ist eine solche Reaktion sicher nicht angebracht.

    Ja, ich weiss, dass jede Kritik weh tut. Ich kenne das von mir selber. Aber als Autor gehört das eben zum Job. Es wird immer Menschen geben, denen dein Buch nicht gefällt, und Kritiker, die es verreissen – weit WEIT schlimmer als das, was du ihm geschrieben hast. Damit muss man umgehen können, sonst ist es schlicht und einfach der falsche Job. Autorsein bedeutet eben mehr als ‘nur’ eine gute Geschichte zu Papier bringen.

    Man muss auch fähig sein, den anfänglichen Schmerz zu überwinden und aus der Distanz zu schauen: Ist das eine einzelne, persönliche Meinung, oder hat der Kritiker einen Punkt? Kann ich meine Geschichte (oder mein nächstes Buch) auf Grund dieser Kritik besser gestalten? Will der Kritiker gar nicht böses, sondern mich auf einen Mangel aufmerksam machen?

    Und selbst wenn ich der Meinung bin, der Kritiker sei im Unrecht, gibt mir das nicht das Recht zu solchen Überreaktionen. Meine Fans geben mir ja recht und es gibt genug Leute, die mein Buch mögen, also was stört mich eine negative Rückmeldung? Ich kann ja niemand zwingen, mein Buch zu mögen.

    Und wenn man sich Kritiken auf Webseiten oder auf Amazon durchliest, findet man bei fast jedem Buch (es sei denn, es hat grade mal 5 Kritiken, die alle von Freunden des Autors sind) negative Rückmeldungen, sogar bei Bestsellern gibt es immer noch genug Leute, die mit dem Buch so gar nichts anfangen können. (Nur ein Beispiel: “Shades of Gray”. Die Leute lieben es entweder ABGÖTTISCH, oder sie hassen es aus tiefster Seele.)

    Ich kann nur davon ausgehen, dass dieser Autor negatives Feedback nicht gewohnt ist und noch nie eine wirkliche ‘Verrissrezension’ bekommen hat. Falls er eine weitere Karriere als Schriftsteller plant, wäre es ratsam, sich eine andere Strategie im Umgang mit Kritik zuzulegen (und das ist jetzt kein Sarkasmus, sondern ein ehrlicher Rat).

    Letztlich möchte ich hier nicht sagen, dass man als Autor nach einer negativen Kritik nicht aufgebracht oder niedergeschlagen sein darf. Das ist JEDER, auch ich bin da keine Ausnahme (obwohl ich mir eher überlege, das Schreiben aufzugeben als dem Kritiker eine Hassmail zu schicken… aber das ist halt persönlichkeitsabhängig). Dennoch sollte man sich nicht von seinen Gefühlen hinreissen lassen, sondern erst mal abwarten, bis man etwas Distanz gewonnen hat, bevor man sich zu Wort meldet. Oder besser einfach schweigen – schliesslich kann man es nun mal nicht jedem Recht machen, Und jeder hat das Recht, seine Meinung zu äussern, auch ein Kritiker. Verweigere ich dieses Recht, mache ich mich als Autor nur unsympathisch. Und das ist ja nun wirklich nicht erstrebenswert.

    • Britt 30. November 2014 um 18:04 Uhr - Antworten

      Zumal ich ihm meine Meinung nur als privtae Nachricht mitgeteilt habe. Ich hätte auch einen Verriss schreiben können. Naja, es war mir eine Lehre.

      • Stella 30. November 2014 um 19:00 Uhr - Antworten

        Es ist einfach nur schade, dass Kritiker wie du (die endlos viel Zeit ins Lesen und Feedback geben investieren, ohne einen Cent dafür zu sehen) solche Lehren ziehen müssen 🙁

        Ich hab damals im Fanfiction-Bereich viele Rezensenten erlebt, die nur versucht haben, anderen mit ihrer Kritik zu helfen oder eine ehrliches Feedback zu geben (was ja viel mehr wert ist als ein “OMG BESTE GESCHICHTE EVER!!!”, da es einem hilft, sich als Autor weiterzuentwickeln) und dann mit solch einem Hass und Unverständnis konfrontiert wurden, dass sie beschlossen, kein Feedback mehr zu geben. Und es war jedesmal ein grosser Verlust für die Autoren, die sich wirklich ehrliches Feedback wünschen, auch wenn es nicht immer nur positiv ist.

        Daher hoffe ich sehr, dass du dich von dieser Geschichte nicht entmutigen lässt, sondern genau so weitermachst, wie bisher. Schliesslich hab ich bereits deine Seite vermerkt, damit du dann (Lust und Einverständnis deinerseits natürlich vorausgesetzt) mein Buch oder meinen Online-Roman kritisieren kannst, sobald ich in dieser Richtung was Vorzeigbares habe.

        You are doing a great job. Keep doing it 🙂

        • Britt 30. November 2014 um 19:03 Uhr - Antworten

          Ach wo. Ich kenne so viele Autoren, die alle sehr liebenswert sind. Sicher tut Kritik weh, aber so damit umzugehen ist keine Art.

  17. Friedelchen 30. November 2014 um 17:49 Uhr - Antworten

    Es ist echt immer wieder unglaublich, was man sich als Blogger so gefallen lassen muss. Wer nicht in der Lage ist, mit Kritik umzugehen, hat sich gerade als Autor einen denkbar schlechten Beruf ausgesucht. Noch unverständlicher ist es, wenn die Meinung ja nicht einmal öffentlich gemacht wurde, sondern einfach privat mitgeteilt wurde. Ich kann solche kritikunfähigen Leute, egal aus welcher Branche, überhaupt nicht ab und danke dir deshalb für die “Warnung”.

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