• Cornelia Franke mit Jamies Quest - Aufgabe gesucht

Autorenvorstellung Cornelia Franke

Autorin Cornelia Franke kenne ich schon etwas länger. Anfangs wusste ich gar nicht, dass sie auch schreibt. Während wir die Leipziger Buchmesse unsicher machten kam das nebenbei heraus und ich war natürlich gleich interessiert, was sie schreibt. Kürzlich ist ihr Buch Jamies Quest – Aufgabe gesucht erschienen. Ich durfte es schon als Betaleser kennenlernen und fand es toll. Ich habe ihr ein paar spontane Fragen gestellt.

 

Kaffee oder Tee?

Morgens brauche ich einen Becher Kaffee zum Start in den Tag. Im Sommer trinke ich lieber Eiskaffee oder Frappuccinos. Im Winter ist eine Kanne Earl Grey mit Honig oder Grüner Tee mit Ingwer mein Begleiter beim Schreiben und Arbeiten.

 

Natur oder Museum?

Da ich auf dem Land aufgewachsen bin: Natur. Mit meiner Spiegelreflexkamera bewaffnet bin ich gern im Grünen unterwegs – Wald, Wiese, stillgelegte Bahnschienen, … macht dabei keinen Unterschied. Dazu sitze ich dank meiner Lektorentätigkeit doch sehr häufig am Schreibtisch und bin froh, wenn ich raus an den See oder einfach nur im Regen spazieren gehen kann.

Am meisten machen mir zurzeit die Freilichtmuseen Museen Berlins und Brandburgs Spaß. Da bin ich einerseits draußen, entdecke aber gleichzeitig noch etwas Neues. Je nachdem, was für ein Manuskript ich schreiben muss, besuche ich für Recherchen auch Museen. Das Deutsche Historische Museum in Berlin hat mir zum Beispiel so gut gefallen, dass ich es in einen meiner Texte eingebaut habe.

 

Was ist dein Lieblingsbuch?

Lieblingsbuch von ornelia Franke, bewacht von einem Minion

Lieblingsbuch von ornelia Franke, bewacht von einem Minion

Nachdem mein Ehemann mich auf den Gedanken brachte, dass ein Foto von mir grinsend vor meinem Terry-Pratchett-Regal nur bedingt diese Frage beantwortet, musste ich mich für eins entscheiden. Ich lese viel und gern, aber „Die Nachtwache“ von Terry Pratchett ist eines meiner Lieblingsbücher, das ich immer wieder in die Hand nehme. Eines der besten aus der Ankh-Morpork-Reihe und ich bin Sam Mumm einfach verfallen.

 

Was magst Du?

  • Neue Rezepte ausprobieren
  • Den Sonntagmorgen mit einem ausgiebigen Frühstück und einem Film beginnen und danach noch entspannt in der Badewanne (oder wahlweise auf der Sonnenliege) ein gutes Buch lesen
  • Mit Dominic Plotten, also neue Geschichten zusammenbauen und dabei unsere Figuren leiden lassen
  • Spannende Mystery-Animes und epische asiatische Schlachtenfilme mit offenem Ende
  • Minions! (Bee do! Bee do! Bee do!)
  • Lauthals Anime-Openings aus der Kindheit singen
  • Sonnenuntergänge im Herbst
  • Schnee
  • John Cusack (und seine deutschen Synchronstimmen sowieso)
  • Mit Menschen, meine Zeit verbringen, bei denen auch minutenlange Stille angenehm ist, weil wir uns ohne Worte verstehen

 

Was mag ich nicht?

  • Apfelmus
  • Spinnen
  • Rillen im Buchrücken von eigentlich tadellos ausgeliehenen Taschenbüchern
  • Wenn aus welchen Gründen auch immer, meine Kräutertöpfe eingehen
  • Idiotische Berliner Autofahrer, die einen rechts überholen, um dann links abzubiegen
  • Unzuverlässigkeit
  • Lügen – auch wenn mir die Wahrheit vielleicht nicht schmeckt, so nehme ich sie lieber, als eine Lüge, die man von vorne rein durchschaut
  • Überarbeitungen von Manuskripten, obwohl man nicht drum rum kommt, ist es immer wieder erstaunlich, was für einen Mist ich manchmal zusammenschreibe

 

Schreibst Du spontan oder eher regelmäßig / geplant. Bei Ruhe oder auch während das TV läuft?

Ich versuche, jeden Tag bis zu fünf Normseiten zu schreiben. Das klappt natürlich nicht immer, in letzter Zeit habe ich kaum Schreiben können, weil ich mich um die Werbung und das Verpacken der Vorbestellungen von „Jamies Quest“ gekümmert habe. Natürlich gibt es spontane Schreibanfälle, mitten in der Nacht und beim Einkaufen greife ich dann zu Stift und Papier und notiere mir die neue Idee oder den gut klingenden Absatz. Solange der Fernseher läuft kann ich nicht schreiben, ich reagiere auf das Gesprochene oder auf die flackernden Bilder – das ist Ablenkung pur. Beim Schreiben höre ich oft Musik, Instrumentales oder Lieder, deren Sprache ich nicht verstehe. Das blende ich dann in den Hintergrund aus und kann mich so gut konzentrieren. Zurzeit läuft ein zwei Stunden langer „Epic Fantasy Music“-Mix rauf und runter.
Danke liebe Conny und alle Gute für weitere Projekte!

Von |2016-12-26T15:58:28+00:00Dienstag, Oktober 21, 2014|Kategorien: Autorenvorstellungen|Tags: , , |0 Kommentare

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