Sind Männer oder Frauen spielsüchtiger? Was verraten die Statistiken?

Statistiken zeigen, dass in der Regel Männer gefährdeter sind, spielsüchtig zu werden als Frauen. Auch das Alter und die soziale Herkunft spielen eine Rolle, wenn es um das Thema Glücksspielsucht geht.

Die Frage, wer wird schneller spielsüchtig, Männer oder Frauen, beschäftigt Wissenschaftler, Politiker und Ärzte seit geraumer Zeit. Statistiken zeigen, dass die Männer häufiger an Spielsucht erkranken und Frauen zwar seltener, aber dafür schneller spielsüchtig werden als die Herren der Schöpfung. Das gilt für Glücksspiele in der Spielbank genauso, wie für Casinogames im Internet, die unter anderem auf Plattformen wie dem Jackpot City Casino angeboten werden.

Untersuchungen von Spielsucht

Bisher sind geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Spielsucht wenig erforscht worden. Seit Kurzem gibt es aber Hinweise, dass Frauen später als Männer mit dem Spielen anfangen, dafür aber schneller ein süchtiges Verhalten zeigen. Warum ist das so? Wissenschaftler vermuten, dass es vor allem Frauen sind, die versuchen, gegen die innere Leere anzukämpfen und deshalb anfangen, Glücksspiele zu zocken. Und das, obwohl die Frauen seltener am Glücksspiel teilnehmen als es die Männer tun. Auch beginnen sie erst später im Alter zu zocken. Männer spielen bereits schon ab Anfang dreißig, also rund zehn Jahre früher als die Damen. Der Grund: Frauen sind sind ab 40 Jahren unabhängiger. Die Kinder sind aus dem Haus. Viele Frauen fühlen sich dann alleine. Das führt dazu, dass sie sich rascher in ein Suchtverhalten begeben. Männer dagegen haben ein anderes Hauptmotiv, warum sie mit dem Zocken beginnen. Meistens spielen sie gegen ihre alltäglichen Sorgen an. Ein weiterer Grund ist aber auch die Gier nach Geldgewinnen. Anders als bei Frauen, ist es die Sucht nach dem Adrenalinkick, welcher in die Spielsucht treibt.

Das passiert bei der Glücksspielsucht

Egal, ob Mann oder Frau, die Glückspielsucht hat Folgen. Denn dann kreisen die Gedanken nur noch um den nächsten Kick oder den ersehnten großen Gewinn. Viele Zocker verlieren dabei nicht nur Geld, sondern ein ganzes Vermögen. Auch Freunde und Familie leiden sehr unter der Spielsucht des Partners oder Angehörigen. Wenn das soziale Umfeld des Spielsüchtigen nicht stark ausgeprägt ist, oder der Betroffene in einer persönlichen Krise steckt, die er durchstehen muss, wird die Spielsucht weiter gefördert. Und mit der Sucht kommen die Krankheiten. Von der Depression bis zum Suizid ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, die Suchtkrankheit professionell behandeln zu lassen. Entweder mit einem stationären Klinikaufenthalt oder in einer ambulanten Psychotherapie. Die Erfolgsquote auf eine Heilung ist jedenfalls erfreulich hoch.

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