Mal Hand auf´s Herz. Wer fragt sich nicht ständig, wo das liebe Geld schon wieder hin ist? Dabei habe ich doch gar nichts gekauft. Na gut, letztens Essen gehen und Kino, dann das Buch und die Schuhe aus dem Laden gegenüber. Aber das kann doch nicht sein, das mein Konto deshalb schon wieder in Tränen ausbricht. Ha, ich hab es. Die Versicherung hat auch schon wieder abgebucht und der Sportverein der Kinder will auch sein Geld. Wenn mir manche Monate solche Gedanken durch den Kopf gehen, muss ich mich an meine Oma erinnern. Akribisch mit Fleiß und Ausdauer hat sie jeden einzelnen Pfennig damals in ein Haushaltsbuch eingetragen. Die gesamten Finanzen der Familie, die nur noch aus Oma und Opa bestand, wurden in ein Büchlein geschrieben, Kassenbons fein säuberlich daneben geklebt. Ob ich auch solch ein Buch führen sollte? Würde es die Haushaltskasse wirklich schonen?

Finanzen mit Haushaltsbuch im Griff haben

mit Haushaltsbuch die Finanzen der Familie im Blick haben

mit Haushaltsbuch die Finanzen der Familie im Blick haben

Also Oma´s Methode ist völlig überholt. So ein Haushaltsbuch kann man doch fix als Exeltabelle erstellen. Ein paar Spalten, ein paar Zeilen und schon sind alle Einnahmen und Ausgaben gut übersichtlich aufgelistet. Miete, Versicherungen, Vereinsbeitrag, Benzinkosten, Telefonrechnung, Stromrechnung und alle anderen fixen Kosten sind gleichbleibend. Für Lebensmittel kann man sich ein realistisches Limit setzen und gerade wenn Kinder in einer Familie leben, sollte man mit spontanen und ungeplanten Ausgaben rechnen. Schulausflüge oder kaputte Schuhe reißen schnell ein Loch in die Haushaltskasse. Beim Stöbern im Internet, wie andere Familien es mit dem Überblick über die Finanzen handhaben, sind mir viele Softwareangebote aufgefallen. Also kann man sein Haushaltsbuch schon per ausgeklügelter Technik führen. Im Onlineshop von Lexware gibt es sogar eine Deluxe Edition. Allerdings sind 74,99 € für eine solche Software doch recht viel. Da muss eine der dort auch zu findenden günstigeren Versionen herhalten. Oder vielleicht doch lieber Excel? Oder wie bei Oma? Da werde ich mal mit meiner Familie beratschlagen.